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Empfang am Flughafen

Bayerns Weltmeister zurück in München!

Unsere Weltmeister-Helden sind zurück! Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Thomas Müller und Toni Kroos haben am Dienstagabend um 17:15 Uhr wieder Münchner Boden betreten. Nach der Landung am Flughafen wurden die WM-Stars unter anderem von Ministerpräsident Horst Seehofer und dem kompletten Vorstand des FC Bayern empfangen. Nicht dabei waren Mario Götze und Jérôme Boateng, die sich von Berlin aus direkt in den Urlaub verabschiedet hatten.

„Die Spieler sollen das genießen. Sie haben etwas Außergewöhnliches geleistet“, sagte Matthias Sammer, „ich bin glücklich, hier sein zu dürfen.“ Eine Wasser-Fontäne der Feuerwehr begrüßte die Lufthansa-Sondermaschine auf dem Rollfeld. Anschließend verließen die Spieler über einen roten Teppich unter den Klängen einer Blaskapelle das Flugzeug.

Kroos und Schweinsteiger, der sogar den Münchner Boden küsste, waren die ersten. Es folgten Müller, Lahm, Neuer sowie FCB-Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. „Ich habe die Höchststufe des Stolzes erreicht. Die Bayern-Spieler waren in der Form ihres Lebens. Und diese Mentalität, sich so durchzubeißen - unglaublich“, erklärte Ministerpräsident Seehofer, der jedem Spieler persönlich einen Bayerischen Löwen überreichte. Von Karl-Heinz Rummenigge gab es Blumen.

'Farben des FCB erstklassig vertreten'

„Das war auch für den FC Bayern eine tolle Weltmeisterschaft“, merkte Bayerns Vorstandschef an, „alle haben eine super Leistung gebracht - nicht nur die sieben deutschen Nationalspieler.“ Die „Farben des FC Bayern“ seien erstklassig vertreten worden, so Rummenigge weiter.

Schon am Dienstagmittag waren die deutschen Weltmeister in Berlin von fast einer halben Million Fans gefeiert worden. Von der Landung des Sonderfluges LH 2014 um 10:08 Uhr über die Triumphfahrt auf einem offenen schwarzen Truck zur Fanmeile bis zum Auseinandergehen hinter dem Brandenburger Tor präsentierte sich die Hauptstadt in einem vierstündigen Ausnahmezustand. „Unglaublich, was uns die Menschen für einen Empfang bereitet haben“, berichtete Schweinsteiger sichtlich beeindruckt.

„Jetzt haben wir das Scheißding hier endlich“, rief der Vize-Kapitän der Menge zu. Schweinsteiger war nach dem etwa elfstündigen Flug am Morgen in Tegel als Zweiter hinter Kapitän Lahm aus dem Fanhansa Siegerflieger gestiegen - eingehüllt in eine Deutschland-Fahne. Lahm trug den Goldpokal in der Hand und die Siegermedaille um den Hals. „Ein unbeschreibliches Gefühl“, so der Kapitän, der sich nun erst einmal - wie alle anderen WM-Helden - in den wohlverdienten Urlaub verabschiedet.

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