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Van Buyten weiter

WM-Aus für Shaqiri, Green-Tor reicht USA nicht

Es hat nicht sollen sein für Xherdan Shaqiri und die Schweizer Nationalmannschaft. Im Achtelfinale der Weltmeisterschaft in Brasilien mussten sich die Eidgenossen gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien erst in der Verlängerung mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und verpassten damit nur knapp den Einzug in die Runde der letzten acht Mannschaften. Mit seinem Treffer in der 118. Minute beendete Angel di Maria alle Hoffnungen der Schweizer auf ein Weiterkommen und hielt zugleich den Traum vom dritten WM-Titel der Albiceleste am Leben.

Vor 63.255 Zuschauern in São Paulo gestaltete die Mannschaft des ehemaligen Bayern-Trainers Ottmar Hitzfeld, der damit zum letzten Mal auf der Bank saß, die Partie über weite Strecken ausgeglichen und bot den Südamerikanern um Superstar Lionel Messi Paroli. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte Shaqiri eine starke Leistung und entschied das Spielmacher-Duell mit Messi zu seinen Gunsten. Die Argentinier agierten vor dem Tor oft zu ideenlos und ohne Tempo, um die Lücke in der dicht gestaffelten Abwehr der Schweizer zu finden.

Die beiden Bundesligaprofis Granit Xhaka (28.) und Josip Drmic (39.) hatten in der ersten Halbzeit die besten Chancen für die Schweiz, nach dem Seitenwechsel verpassten Rojo (59), Gonzalo Higuain (62.) und Messi (67./75./88.) gute Möglichkeiten für die Südamerikaner, die dann in der Schlussphase der Verlängerung durch di Maria zuschlugen. In der Nachspielzeit ließ Blerim Dzemaili (120.+1) die große Chance auf den Ausgleich ungenutzt, als er aus kurzer Distanz den Ball noch an den Pfosten köpfte.

Green trifft, Van Buyten jubelt

Im Viertelfinale trifft Argentinien auf Belgien, das sich ebenfalls in der Verlängerung gegen die USA mit 2:1 (0:0) durchsetzte. Vor 51.277 Zuschauern in Salvador gelang es den Roten Teufeln, bei denen Daniel van Buyten durchspielte, in der regulären Spielzeit nicht, den Ball an US-Keeper Tim Howard vorbeizubringen. Erst in der 93. Minute brach Kevin De Bruyne den Bann, kurz darauf bereitete der Wolfsburger auch das 2:0 durch Romelu Lukaku (105.) vor.

Die leidenschaftlich kämpfenden US-Boys gaben sich aber noch nicht geschlagen. FCB-Youngster Julian Green gelang kurz nach seiner Einwechslung - es war sein erster WM-Einsatz - tatsächlich noch der Anschlusstreffer. In der 107. Minute traf er mit einer sehenswerten Direktabnahme zum 2:1. Danach hatten die Amerikaner noch Chancen zum Ausgleich, am Ende blieb es aber beim verdienten Sieg der Belgier, die erstmals seit 28 Jahren wieder ein WM-Viertelfinale erreicht haben. „Es wäre sehr bitter gewesen, wenn wir nicht weiter gekommen wären. Wir hatten die besseren Chancen“, sagte Van Buyten.

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