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In Portland eingetroffen

Weltmeister sind da - 'gibt es etwas Schöneres?'

Welcome home! Am Mittwochmittag (Ortszeit) sind die Weltmeister des FC Bayern in den Kreis der Mannschaft zurückgekehrt. Um 12:42 Uhr trat auf dem Flughafen in Portland Arjen Robben als Erster aus dem Flieger, mit dem er zusammen mit fünf der sechs deutschen WM-Gewinner aus München in die USA geflogen war. Es folgten Philipp Lahm, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer und Mario Götze. 20 Minuten zuvor war bereits Jérôme Boateng eingetroffen. Der Verteidiger war direkt aus dem Urlaub in Los Angeles nach Portland geflogen.

Vom Flughafen aus ging es direkt weiter zum adidas Nordamerika-Headquarter, wo den Spielern ein toller Empfang bereitet wurde. Auf einem anschließenden Medientermin standen Lahm und Co. dann den internationalen und deutschen Journalisten Rede und Antwort. „Ich freue mich riesig drauf, meine Kollegen nach Monaten wieder zu sehen“, erklärte der braun gebrannte Kapitän, der wie die anderen Weltmeister einen erholten Eindruck machte.

Die WM-Stars wirkten zwar etwas müde von der langen Anreise (12 Stunden), die Vorfreude auf die neue Saison aber war spürbar. „Wir sind alles junge Kerle, die den Sport lieben. Wir sind hungrig auf mehr“, sagte Müller, „wenn wir den Ball wieder am Fuß haben, dann wird es kribbeln.“ Schweinsteiger berichtete: „Ich freue mich auf die großen Spiele, die noch kommen.“ Und Neuer stellte klar, dass er weiter „hungrig und ehrgeizig“ sei. „Wir wollen von Anfang an erfolgreich sein.“

16 Tage vor dem Bundesliga-Auftakt ist der Kader des FC Bayern - abgesehen vom geplanten Transfer von Torhüter Pepe Reina - somit komplett. Am Abend zuvor hatte sich auch WM-Halbfinalist Dante in Portland aus dem Urlaub zurückgemeldet. Nun gilt es! Pep Guardiola und sein Trainerteam bleibt nicht viel Zeit, die WM-Stars in Form zu bringen und zu integrieren.

 „Jetzt müssen wir natürlich richtig Gas geben“, so Lahm, der sich im Urlaub „komplett ausgeklinkt“ hat. „Ich wollte keinen Fußball sehen.“ Der Kapitän sieht die kurze Vorbereitung nicht als Problem, denn nach drei Wochen Urlaub sei von der Fitness „schon noch was da“. Müller ergänzte: „Natürlich ist das jetzt nicht ideal, da in zwei Wochen schon das erste wichtige Spiel ansteht, aber wir haben einen starken Kader und können das kompensieren.“

Argentinier gratulieren Götze

Götze, der Deutschland in Rio de Janeiro zum WM-Titel geschossen hatte und dafür am Mittwoch im adidas-Headquarter sogar von einigen argentinischen Journalisten Gratulationen entgegennahm, bezeichnete das Auftaktprogramm mit den Ligaspielen gegen Wolfsburg und Schalke als „schwierig. Da müssen wir sofort da sein, sonst bekommen wir Probleme.“

Mit etwas Wehmut verfolgten die WM-Stars in den vergangenen Tagen die Berichte über die USA-Reise der Kollegen. „New York hätten wir natürlich gerne mitgenommen. Ein super Stadt“, sagte Lahm, „aber der Urlaub ging vor. Wir mussten einfach mal durchschnaufen.“ Jetzt aber geht es endlich wieder los, findet auch Robben: „Ich darf mit Weltmeistern kicken. Gibt es etwas Schöneres?“

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