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'Grazie Kalle'

Rummenigge feiert mit der FCB-Familie Geburtstag

Festlich geschmückt präsentierte sich die neue Säbener Lounge in der Münchner Allianz Arena am Freitagabend ihren Gästen. Der Anlass dafür war aber auch ein ganz besonderer: Eine Woche nach seinem 60. Geburtstag feierte Karl-Heinz Rummenigge eine große Party. Neben Rummenigges Familie, dem Vorstand und Präsidium des FC Bayern, sowie Trainer Pep Guardiola, den Kapitänen Philipp Lahm, Manuel Neuer und Thomas Müller standen auf ausdrücklichen Wunsch des Jubilars ausschließlich die Mitarbeiter des FC Bayern auf der Gästeliste.

„Ich habe heute Abend ganz bewusst die Angestellten gebeten, dass sie dazu kommen. Ich glaube, neben der Mannschaft und neben dem Trainer seid ihr das Herzstück dieses Klubs“, sagte Rummenigge bei seiner Ansprache. „Dass dieser Klub in den letzten zehn Jahren so gewachsen ist - wir haben ja unglaubliche Zeiten des Aufschwungs erlebt - war nur möglich, weil die Kolleginnen und Kollegen diesen Schritt mitgegangen sind. Ich möchte mich für eure sehr gute Arbeit herzlich bedanken“, so Rummenigge weiter.

'Kontinuität, Professionalität und Qualität'

Stadionsprecher Stephan Lehmann führte in gewohnt lockerer Manier durch das Abendprogramm, das die Band Die CubaBoarischen mit karibisch-bayrischen Klängen untermalte. Für den humoristischen Teil des Abends zeichnete Comedian Chris Böttcher verantwortlich, der Auszüge aus seinem Bühnenprogramm präsentierte und für viele Lacher sorgte.

„Lieber Karl-Heinz, ich wünsche dir zum Beginn deines 61. Lebensjahres, dass du gesund und dem FC Bayern München noch lange erhalten bleibst. Unser Verein hätte sich keinen besseren als dich wünschen können“, sagte Vereinspräsident Karl Hopfner in seiner Rede an den langjährigen Weggefährten im FCB-Vorstand. Rummenigge stehe in seiner Position als Vorstandsvorsitzender für „Kontinuität, Professionalität und Qualität“, erklärte Hopfner und betonte: „Niemand kann dir heute im Weltfußball noch etwas vormachen.“

'Dreigestirn' Rummenigge, Hoeneß, Hopfner

Auch Uli Hoeneß, erst Rummenigges Mitspieler, später dann mit Rummenigge und Hopfner das „Dreigestirn“ im FCB-Vorstand, hatte eine Rede für das Geburtstagskind vorbereitet. Durch seinen Wechsel im Sommer 1984 zu Inter Mailand sei Rummenigge „bis heute verantwortlich, dass wir seit damals schuldenfrei sind“, erklärte Hoeneß, der den Transfer des „unglaublichen Fußballspielers“ für rund elf Millionen Mark einfädelte und den damals verschuldeten FCB sanierte. „Das war ein Dreiecksgeschäft wie es besser nicht sein kann. Alle haben profitiert.“

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn und der Rückkehr zum FC Bayern, wo Rummenigge 1991 als Vizepräsident seine „zweite Karriere“ aufnahm, habe eine „wunderbare Zeit“ mit einer „wunderbaren Zusammenarbeit“ begonnen, so Hoeneß. „Heute ist Karl-Heinz - wie ich meine - der wichtigste Mann im europäischen Fußball. Ich kann dem FC Bayern nur wünschen, dass Karl-Heinz noch lange Zeit die Kraft aufbringt, um dabei zu sein“, erklärte Hoeneß und dankte Rummenigge auf die gleiche Art und Weise wie einst ein Inter-Fan nach einem Sieg gegen Juventus: „Grazie Kalle!“

FCB gehört zur 'absoluten Elite in Europa'

Als er mit 18 Jahren zum FC Bayern wechselte, „durfte ich hier meine Lehre beginnen. Es war eine traumhafte Zeit, die ich als Spieler hier verbracht habe“, erklärte Rummenigge. Die zweite Karriere als Funktionär „kam ein bisschen überraschend, da musste ich auch viel lernen“. Heute gehöre der FC Bayern zur „absoluten Elite in Europa“, und das ohne Einmischung von Oligarchen oder anderen Investoren. „Die Kultur des FC Bayern ist eine Kultur, die es zu verteidigen gilt. Wir müssen ein anderer Klub sein als die in England, in Paris oder als die in Spanien.“

Der FC Bayern sei ein „außergewöhnlicher Klub“, betonte Rummenigge und sagte abschließend: „Ich bin jetzt 41 Jahre dabei und ich kann nur sagen, es ist ein großes Glück für mich, dass ich so lange dabei sein durfte. Das war wunderbar.“

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