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Starke Frühform

„Es wird jede Woche besser!“

Vergleichsweise entspannt konnten die Bayern ihren 5:0 (3:0)-Sieg in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals bei Carl Zeiss Jena genießen. Statt der sonst oft hektischen Hatz zum Flughafen verbrachten die Münchner die Nacht in Thüringen, wo sie sich am nächsten Morgen im Hotel auf den Ergometern die Müdigkeit aus den Beinen radelten.

„Die erste Runde im Pokal ist nicht immer ganz einfach zu spielen“, weiß Robert Lewandowski, dass auch zum Auftakt des DFB-Pokals oft Stolpersteine lauern. „Jena hatte schon vier Punktspiele und hat alle zu Null gewonnen“, nahm auch Joshua Kimmich den Regionalliga-Spitzenreiter nicht auf die leichte Schulter, „wir wussten, dass es nicht einfach wird.“

Dass der FC Bayern zum 22. Mal in Folge die Auftakthürde übersprang, hatten sie insbesondere der Treffsicherheit ihres Toptorjägers zu verdanken. Schon nach drei Minuten ließ Lewandowski mit dem schnellsten Bayern-Pokal-Tor seit 2005 die Euphorie im altehrwürdigen Ernst-Abbe-Sportfeld abflauen. Noch vor der Pause (34./43.) legte der Pole zwei weitere Treffer nach. „Dann wurde es ein bisschen einfacher“, wusste Kimmich.

Bremen? „Die Mannschaft ist bereit!“

Der Torjäger selbst nahm seinen Hattrick stoisch hin. „Ich habe drei Tore geschossen, am wichtigsten ist aber, dass wir in der nächsten Runde stehen“, sagte Lewandowski, der in Jena seine Pflichtspieltore 68, 69 und 70 für den FC Bayern erzielte – und dafür nur 102 Spiele brauchte! Nach der Pause glänzte Lewy schließlich als selbstloser Vorbereiter, als er Arturo Vidal (72.) das 4:0 auflegte. Mats Hummels (77.) mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Bayern besorgte per Kopf den 5:0-Endstand.

„Toreschießen ist auch für einen Verteidiger das Schönste im Fußball“, lachte Hummels nach seinem Premierentor, das der Innenverteidiger per Kopf erzielt hatte – eine echte Waffe, wie Kimmich weiß. „Es tut gut, wenn man vorne einen drin hat, der per Kopf für Gefahr sorgt“, findet der Jungnationalspieler. Auch Hummels ist zufrieden: „Das war nicht ganz der Gegner wie letzte Woche in Dortmund, aber es war noch mal ein guter Test für uns.“

Ab sofort richten sich die Blicke auf den Bundesliga-Start am kommenden Freitag gegen Werder Bremen (20:30 Uhr). „Das ist natürlich eine ganz andere Mannschaft, am Freitag müssen wir uns steigern“, mahnt Manuel Neuer. „Wir können noch einiges verbessern, gerade was die Chancenverwertung und das sichere Passspiel betrifft.“ Das weiß auch Lewandowski: „Der Trainer hat neue Ideen, die wir noch verinnerlichen müssen. Aber es wird jede Woche besser!“ Carlo Ancelotti selbst blickt zuversichtlich nach vorne: „Die Mannschaft ist bereit!“

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