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Amateurederby

Vogel: „Bessere Mentalität wird sich durchsetzen“

Es läuft die 90. Spielminute in Bayreuth. Der eingewechselte Raphael Obermair dribbelt sich durch die Hintermannschaft der Spielvereinigung und schiebt den Ball an Keeper Jonas Hempfling vorbei ins Netz - 3:1! Die Amateure des FC Bayern haben den vierten Sieg im fünften Spiel der neuen Saison in der Regionalliga Bayern sicher, ein hervorragender Auftakt. „Es war nicht zu erwarten, dass wir nach dem personellen Umbruch so gut starten. Ich hätte es mir nicht besser ausmalen können“, zeigt sich Amateure-Trainer Heiko Vogel zufrieden.

Fünf Tage nach dem Erfolg in Bayreuth geht es auf dem Trainingsplatz der Reserve des Rekordmeisters heiß her, das Team wirkt enorm fokussiert - eines der absoluten Saisonhighlights steht vor der Tür. Am Sonntag treffen die Bayern um 15 Uhr im Stadion an der Grünwalder Straße auf den Lokalrivalen, die zweite Mannschaft des TSV 1860 München. „Die Vorfreude ist riesig. Ein Derby ist immer etwas ganz Besonderes. Dementsprechend fiebern wir auf das Spiel hin“, beschreibt Vogel.

„Die richtige Antwort finden“

Doch auch der TSV geht mit einer breiten Brust ins Derby am Sonntag. Mit 16 Zählern aus sieben Spielen rangiert die Elf von Trainer Daniel Bierofka auf Tabellenplatz zwei. „Der TSV kommt mit dem bisherigen Saisonverlauf im Rücken sicher sehr selbstbewusst daher. Entsprechend aggressiv werden sie gegen den Ball arbeiten, das ist ihre Qualität“, erwartet Vogel ein „sehr intensives Spiel“. Für sein Team gehe es darum, „gewappnet zu sein und die richtige Antwort zu finden.“

Der passende Rahmen für die Partie zwischen dem FCB und dem TSV ist bereits gefunden. Traditionell wird das Stadion an der Grünwalder Straße sehr gut gefüllt sein. Darüber hinaus überträgt der Sender Sport1 das Derby live. „Solche Spiele sind das, wofür man Spieler und später auch Trainer ist, es gibt nichts Schöneres. Ich hoffe, dass alles in einem friedlichen Rahmen bleibt. Dann werden wir alle ein Fußballfest genießen können“, meint Bayern-Coach Vogel.




 

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