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„Ein gelungener Abend“

Fünf Tore, Rekorde und ein Ständchen

Nach dem Schlusspfiff gab es sogar noch ein Ständchen. „Happy birthday to you, happy birthday to you...“ sang die Südkurve ihrem „lieben Thomas“ zum 27. Geburtstag. Thomas Müller streckte die Daumen in die Höhe und bedankte sich strahlend bei den Fans. „Ich habe mich gefreut“, sagte er und schmunzelte: „Es ist immer ganz witzig, wenn ein paar Pubertierende und ein paar Erwachsene ein Ständchen singen. Das ist immer ein ganz schönes Gebrummel.“ Und das war nur das i-Tüpfelchen eines Abends, den nicht nur das Geburtstagskind als rundum „gelungen“ bezeichnete.

5:0 gewann der FC Bayern sein erstes Champions-League-Spiel der neuen Saison gegen den russischen Vizemeister FC Rostov. Es war der 13. CL-Auftaktsieg des FCB in Folge (deutscher Rekord), der 13. CL-Heimsieg in Folge (UEFA-Rekord) und der höchste CL-Auftakterfolg eines deutschen Teams. Doppeltorschütze (53., 60. Minute) Joshua Kimmich feierte dabei ebenso sein Tordebüt in der Königsklasse wie Juan Bernat (90.).

5 Spiele, 20 Tore, 0 Gegentore

„So haben wir uns den Abend vorgestellt. Wir haben ein souveränes Spiel gemacht und auch in der Höhe verdient gewonnen“, bilanzierte Manuel Neuer, der auch im fünften Pflichtspiel der Saison seinen Kasten sauber hielt (20:0 Tore). Carlo Ancelotti war zufrieden („Wir haben gut gespielt und überzeugt.“) und gab den Gruppensieg als Etappenziel aus. Der FCB-Chefcoach hatte die Partie gegen den CL-Neuling zur Rotation genutzt und war nicht enttäuscht worden - was Neuer aber nicht überraschte: „Wir haben einen breiten, guten Kader und den brauchen wir auch für die drei Wettbewerbe.“

„Gegen so einen Gegner musst du den Beton, den sie anrühren, erst einmal durchbrechen. Das haben wir geschafft“, stellte Müller fest. Der Torjäger hatte nach Robert Lewandowskis Führungstreffer (21./Foulelfmeter) quasi mit dem Halbzeitpfiff den 2:0-Pausenstand besorgt. „Wir sind fokussiert, haben eine gute Mannschaft und bisher lief es gut“, meinte Müller und sprach von „business as usual. Auch wenn einer Geburtstag hat, können wir den Betrieb ja nicht einstellen.“

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