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Simeones Lob, Saúls Traum

„Bayern ist ein großartiger Gegner“

Selbst die so leuchtstarke Außenhülle der Allianz Arena musste irgendwann klein beigeben. Der Nebel im Norden Münchens war einfach zu stark, die Heimspielstätte des FC Bayern ließ sich von der Autobahn aus nur noch erahnen. Den Weg ins Wohnzimmer der Münchner hat die Delegation von Atlético Madrid am Montagabend dennoch gefunden, und so stimmte sich der Vorjahresfinalist beim Abschlusstraining erfolgreich auf das letzte Gruppenspiel in der Königsklasse (ab 20:45 Uhr im Liveticker und im Free-Webradio) ein.

„Es ist nicht das gleiche Spiel wie im Halbfinale der Champions League. Aber in der Champions League willst du in jedem Spiel immer deine perfekte Leistung bringen“, sagte Saúl Niguez auf der Pressekonferenz vor der Partie und unterstrich, was die Bayern bereits Stunden zuvor deutlich gemacht hatten. Die klare Ausgangslage – Atlético ist Gruppensieger, der FC Bayern Zweiter – taugt auf beiden Seiten nicht als Motivationskiller. Saúl, der im Halbfinal-Hinspiel der Vorsaison (0:1) das Siegtor für die Spanier erzielt hatte, versichert: „Es wäre ein großer Traum für mich, aufzulaufen.“

„Unglaublich gute Teamspieler“

Sein Trainer Diego Simeone nahm den Nebel sprichwörtlich mit in den Medienraum der Allianz Arena und verriet nicht, wen er am Abend auflassen lassen wird. „Ich freue mich auf das Spiel“, sagte der Coach, der immerhin durchblicken ließ, dass er „auch für dieses Spiel Ziele“ hat. Saúl bestätigt: „Wir wollen natürlich immer gewinnen. Aber es wird ein schweres Spiel. Bayern kann dir immer und überall auf dem Platz Schwierigkeiten bereiten. Wir müssen sehr wachsam sein.“

Das weiß auch Simeone. „Der FC Bayern ist ein großartiger Gegner“, lobt er, „sie haben eine sehr wettbewerbsfähige Mannschaft mit unglaublich guten Teamspielern.“ Auch von der Flexibilität der Münchner ist der Atlético-Trainer angetan, „sie können mehrere Systeme spielen, auch wenn die Systeme anders sind als im Vorjahr“. Das bereits als Gruppensieger feststehende Atlético indes dürfte an seiner altbewährten Spielweise festhalten, unabhängig vom eingesetzten Personal. „Wir spielen schon seit Jahren auf unsere Art und kennen die Merkmale unserer Gegner. Wir werden versuchen, unseren Gegnern auch mal wehzutun.“

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