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Brasilien, Dubai, Tegernsee

So feiern die Bayern Weihnachten

Endlich Winterpause! Nach 31 Spielen (inklusive 6 Testspielen) verabschiedeten sich die Bayern nach dem Sieg gegen Leipzig in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Die Vorfreude auf die Feiertage ist auch bei den FCB-Profis natürlich groß. Im Bayern-Magazin haben einige verraten, wie und wo sie Weihnachten feiern.

Thomas Müller nutzt die freien Tage, um mit seiner Frau in den Urlaub zu fahren. „Für mich ist dieser Urlaub einfach wichtig, um abzuschalten und die Akkus aufzuladen.“ Heiligabend sei „ein besonderer Tag für uns, aber er wird nicht mehr so festlich begangen wie zu meinen Kindertagen in meinem Elternhaus“, so der 27-Jährige.

Heimatverbunden wird Philipp Lahm Weihnachten begehen. Der FCB-Kapitän feiert mit seiner Familie zuhause am Tegernsee. „Es ist für uns ein wichtiges Fest. Unser Sohn freut sich schon ganz besonders darauf und auch ich muss sagen: Mit einem Kind ist es auch für einen selbst wieder ein bisschen wie früher. Man versetzt sich in die eigene Kindheit.“ Vor der Bescherung wird gemeinsam gesungen und für das Festessen sorgt anschließend Lahms Schwager: „Er ist Koch und wird uns sicherlich wieder etwas Tolles vorbereiten. Was genau, muss er aber mit mir absprechen“, lachte der Weltmeister.

Volles Haus bei Alaba

Auch für David Alaba geht es in die Heimat nach Wien. In großer Runde wird dort die Bescherung begangen. „Wir sind dann 30 bis 40 Leute, die Geschenke liegen unter dem Weihnachtsbaum und das Essen bestelle ich über einen Caterer, damit es für uns alle entspannter ist. Ich freue mich schon sehr darauf, denn ich habe ja selten die Gelegenheit, die gesamte Familie zu sehen“, erzählte der österreichische Nationalspieler.

Für Robert Lewandowski ist das Fest der Liebe „in diesem Jahr etwas ganz Besonderes“, wie er mit Blick auf die Schwangerschaft seiner Frau Anna meinte: „Das schönste Geschenk für mich, uns und meine ganze Familie trägt meine Frau gerade in ihrem Bauch.“ Lewy wird Weihnachten mit seiner kompletten Familie in Polen feiern, „ganz klassisch mit Weihnachtsbaum und Geschenken darunter“, so der 28-Jährige, „in der Zeit gibt es viel Leckeres zu essen. Was genau, weiß ich noch nicht. Meine Frau ist in dem Bereich der Chef.“

Weite Reise für Costa

Fast alle ausländischen Spieler des FC Bayern nutzen die Festtage für einen ausgedehnten Heimaturlaub. Das gilt insbesondere für Renato Sanches. Der erst 19 Jahre alte Portugiese verbrachte die gesamte Jugend in seiner Heimatstadt Lissabon und freut sich nach seinem ersten halben Jahr beim FC Bayern besonders auf sein Zuhause.

Die wohl weiteste Reise treten die Südamerikaner des FC Bayern an. Ganze 10.679 Kilometer sind es für Douglas Costa von München bis zu seiner Familie nach Sapucaia Do Sul im Süden Brasiliens. Entschädigt wird er dafür jedoch mit sommerlichen Temperaturen und sicherlich auch jeder Menge leckerem Essen. Auf die brasilianische Sonne freut sich auch Rafinha. „Wir feiern am 24. Dezember immer eine große Party. Los geht's um Mitternacht“, erzählte der Rechtsverteidiger, „nach dem Essen wird getanzt und Musik gemacht - und zwar bis die Sonne aufgeht.“ Teamkollege Arturo Vidal verschlägt es dagegen über Weihnachten nicht ins heimatliche Chile, sondern mit Familie nach Dubai.

Exotische Leckereien

Jede Menge heimischer Spezialitäten gibt es auch bei Kingsley Coman. Zusammen mit seiner Familie genießt er in Paris unter anderem Christophines au gratin und Pois d’angole choisis - überbackene Chayoten und frittierte Teigbällchen mit Füllung. Der 19-Jährige kann sich an Heiligabend also auf ein exotisches Festessen freuen.

Ein paar Tage länger auf seine Geschenke warten muss Javi Martinez. In Spanien findet die Bescherung nämlich erst zum Dreikönigsfest am 6. Januar statt. Groß gegessen wird jedoch bereits an Heiligabend: „Meine Mama kocht. Es gibt Meeresfrüchte, Salat, kalte Platten mit Schinken und Käse – typisch spanisch“, sagte der Abwehrspieler. Um Mitternacht geht es dann gemeinsam in die Kirche.

Der Trainer kocht selbst

Für Franck Ribéry ist das Weihnachtsfest als Muslim natürlich ein bisschen anders, aber auch bei ihm kommt über die Feiertage die ganze Familie bei seinen Eltern zusammen. „Meine Mama und mein Papa kochen dann immer etwas Gutes zusammen“, erzählte der Franzose, „am Wichtigsten ist aber die Stimmung. Ich genieße es, wenn wir alle zusammen sind.“ Und Geschenke gibt es auch: „Für meine Eltern und die Kinder.“

In seine norditalienische Heimat geht es für Trainer Carlo Ancelotti. Dort steht er dann selbst am Herd, um für Familie und Freunde Tortellini alla Carlo zuzubereiten. „Das ist meine Leibspeise, meine Familien und Freunde lieben dieses Gericht. Und ich kann es wirklich gut“, schmunzelte der Coach. Na dann – Guten Appetit und frohe Weihnachten!

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