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Was #läuftbeidir, David Alaba?

„Franck holt sich Tipps von mir“

Wenn David Alaba aus dem Mannschaftsbus steigt und Richtung Kabine geht, laufen die Kopfhörer heiß. Mit guter Musik stimmt sich der Österreicher regelmäßig auf die wichtigen Spiele ein, „dann höre ich Songs, die mich so richtig pushen“, erzählt Alaba im Gespräch mit fcbayern.com. Er verrät: „Musik ist ein wichtiger Teil in meinem Leben.“

Seine zweite Leidenschaft neben dem Fußball wurde dem Wiener quasi in die Wiege gelegt. Der Sohn einer Philippinerin und eines Nigerianers wuchs in einem musikalisch geprägten Haushalt auf, Vater George war erst als DJ, dann als Rapper erfolgreich. Mit seinem Projekt Two In One stieß Alaba Senior Ende der 90er Jahre bis auf Platz zwei der österreichischen Charts vor, der „Indian Song“ bekam sogar eine Goldene Schallplatte! Nach einem verlorenen Rechtsstreit um den Bandnamen hing George Alaba die Rapkarriere allerdings an den Nagel, verhalf dafür aber umso mehr seinen Kindern zu erfolgreichen Karrieren. Auch Davids Schwester Rose May.

Hiphop, noch mehr Hiphop – und Country

„Sie ist auf einem sehr, sehr guten Weg“, ist Bruder David Alaba stolz auf seine zwei Jahre jüngere Schwester, die 2011 eine Castingshow gewonnen hatte und Teil der Siegerband wurde, mittlerweile aber auf Solopfaden wandelt (aktueller Anspieltipp: „Can you feel it“). „Wenn ich mit meiner Schwester unterwegs bin, singe ich gerne mal mit, aber dann zieht sie mich auf und sagt, dass ich nicht singen kann“, lacht Alaba. „Aber es stimmt: Ich habe nicht ihr Talent.“ Eine musikalische Karriere strebte er nie an, auf dem Fußballplatz fühlte sich David seit jeher wohler.

Seine erste CD? „Das darf ich gar nicht sagen“, lacht Alaba. „Ich glaube, es war das „Winter Album“ von *NSync“. Später wurde die Musik in Davids Discman hiphoplastiger, „mit 13 Jahren hörten wir The Diplomats, Mike Jones, Nelly und Juelz Santana. Später kam mit Chris Brown mehr R&B hinzu, auch Mario hat mir sehr gefallen“, erinnert er sich. Selbst Country- und Gospelsongs tauchen in Alabas Playlist auf, nur mit elektronischer Musik kann der 25-Jährige nicht so viel anfangen. Mit einer Ausnahme: „Sky & Sand von Paul Kalkbrenner finde ich sehr gut!“ Ein schöner Zufall, denn der Star-DJ ist großer Bayern-Fan.

„Momente nur für mich“

In den ruhigeren Stunden verändert sich auch die Musik beim Bayern-Profi. „Wenn ich nachdenke, höre ich mal ruhigere Musik, mal aber auch wütendere“, erzählt Alaba, dem die Texte sehr wichtig sind. „Ich steigere mich komplett rein. Wenn ich mal ein Wort nicht verstehe, suche mir den Text im Internet, um das Lied besser zu verstehen.“ Aus den Songtexten von Weltstar Drake etwa kann sich Alaba „einiges herausziehen“, der Kanadier, einer der absoluten Lieblingskünstler des Österreichers, ist für seine tiefgehenden Lyrics bekannt.

Die Liebe zur Musik teilt Alaba auch mit seinen Mannschaftskollegen, auf einer Wellenlänge liegt er vor allem mit Jérôme Boateng, Renato Sanches und Kingsley Coman. Auch mit Franck Ribéry, seinem kongenialen Partner auf der linken Seite, tauscht er sich immer wieder aus. „Er holt sich mehr Tipps von mir als ich von ihm, denn er hört viel französische Musik, von der ich die Texte nicht verstehe. Aber manchmal erklärt er sie mir.“ Ab und zu sieht man das Duo gemeinsam auf Konzerten, Alaba geht aber auch gern allein: „Das sind Momente nur für mich, die ich sehr genieße.“

Bliebe nur noch die Frage, was Alaba denn nun hört, wenn er ins Stadion einläuft. „Das wechselt immer mal wieder. Aber einen Song habe ich eigentlich immer dabei: „The World’s Greatest“ von R. Kelly. Der pusht mich extrem. Wenn die Stimme im zweiten Part so hochgeht: Das ist stark.“

Übrigens: Auf dem offiziellen Apple Music Profil des FC Bayern hat David Alaba seine persönliche Playlist zusammengestellt. Hört mal rein! LINK: www.applemusic.com/FCBayern

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