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In Gedenken an einen Freund

FCB trauert um Chester Bennington

Vor ziemlich genau zwei Jahren, Mitte Juli 2015, traten Linkin Park in Shanghai auf. Auch die Mannschaft des FC Bayern München hielt sich in jenen Tagen in der flirrenden Wirtschaftsmetropole Chinas auf: zwei unterschiedliche, aber gleichermaßen international erfolgreiche Bands also, die auf Asien-Tour waren und sich trafen.

So kam es, dass Linkin-Park-Bassist und Fußball-Liebhaber David Farrell den 1:0-Sieg des FC Bayern München gegen Inter Mailand im Stadion verfolgte. Aus der ersten, zufälligen Begegnung wurde ein regelmäßiger Kontakt. Jérôme Boateng besuchte in Deutschland Konzerte von Linkin Park. Die Musikprofis und die Fußballprofis veranstalteten über die sozialen Netzwerke der Band und des FC Bayern München auch Charity-Aktionen wie etwa für die Non-Profit-Organisation „Music for Relief“. Aus den USA wurden die beiden Gewinner nach München zu einem Spiel in die Allianz Arena eingeladen, immer wieder zeigten sich die Musiker im Bayern-Trikot, besonders Bassist Farrell und Sänger Chester Bennington. 

Zuletzt schickten Bennington und Farrell im Mai eine Videobotschaft, in der sie dem FC Bayern München zur fünften Deutschen Meisterschaft in Folge gratulierten. Beide trugen Trikots mit der Nummer 12. Jérôme Boateng und Thiago bedankten sich, und es gab sogar schon Überlegungen beim FC Bayern, Chester Bennington und Farrell mit ihren Kollegen in die Allianz Arena für ein paar Songs zu bitten.

Am Donnerstag dieser Woche ist Chester Bennington in Los Angeles gestorben. Er wurde 41 Jahre alt. Der FC Bayern München verliert einen Freund.

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