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Die Gruppengegner vorgestellt

Schillernde Namen, Königlicher Sportklub und Gänsehaut-Stimmung

Mit Paris Saint-Germain, RSC Anderlecht und Celtic Glasgow wurden dem FC Bayern in der Gruppenphase der UEFA Champions League drei Mannschaften zugelost, auf die der deutsche Rekordmeister schon lange nicht mehr traf. Gegen die Schotten spielten die Münchner lediglich in der Gruppenphase der Saison 2003/04. Der zweite Gruppengegner damals hieß RSC Anderlecht und mit Olympique Lyon komplettierte ebenfalls ein französisches Team diese Staffel. Die Bayern erreichten das Achtelfinale auf Platz zwei hinter OL. fcbayern.com stellt die kommenden Gegner vor.

Paris Saint-Germain: Schillernde Namen

Paris Saint-Germain ist derzeit in aller Munde. Dies liegt vor allem an der spektakulären Neuverpflichtung von Neymar, der in diesem Sommer aus Barcelona kam. Doch der Brasilianer ist nicht der einzige klangvolle Name im Kader von Unai Emery. Neben den beiden deutschen Nationalspielern Kevin Trapp und Julian Draxler tragen beispielsweise noch Dani Alves, Marco Verratti, Angel Di Maria und Edinson Cavani das Trikot des Hauptstadtklubs.

Nachdem PSG in den letzten Jahren in der Liga nahezu unantastbar war, wurden sie in der vergangenen Saison vom AS Monaco von der Spitze verdrängt und beendeten die Spielzeit auf Rang zwei. In der Champions League trafen die Bayern bisher sechs Mal auf Paris und konnten davon lediglich zwei Partien gewinnen. Unter anderem verloren die Münchner im September 1994 in ihrem historisch ersten Spiel in der Königsklasse mit 0:2.

Das letzte Aufeinandertreffen gewannen die Bayern 2000 jedoch mit 2:0 in der Gruppenphase und ebneten damit den Weg zum Titel in dieser Saison. Für Carlo Ancelotti und Kingsley Coman wird die Auswärtspartie im Parc des Princes eine besondere. Der Italiener trainierte Paris eineinhalb Jahre lang (Januar 2012 – Juni 2013) und verhalf dabei Coman zum Profidebüt, der aus der Jugendabteilung von PSG stammt.

RSC Anderlecht: Königlicher Sportklub

Der RSC Anderlecht blickt auf eine ruhmreiche Historie zurück. Der „Königliche Sportklub“ ist nicht nur amtierender sondern mit insgesamt 34 Titeln auch Rekordmeister Belgiens. International hinterließ das Team aus dem Vorort Brüssels mit einem UEFA Cup-Sieg (82/83) und je zwei Titeln im UEFA Super Cup (76/77 und 78/79) sowie im Europapokal der Pokalsieger (75/76 und 77/78) auch schon seine Spuren.

Auch das letzte Aufeinandertreffen mit den Bayern liegt schon etwas zurück. 2008 verloren zwar die Münchner das Achtelfinal-Rückspiel im UEFA Cup vor eigenem Publikum mit 1:2, durch den 5:0-Hinspielsieg erreichte man jedoch trotzdem die nächste Runde. Die Gesamtbilanz ist ebenfalls positiv: Fünf Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen. Seit vergangener Saison steht René Weiler an der Seitenlinie von Anderlecht, das seine Spiele im Constant Van den Stock-Stadion austrägt. Der Schweizer führte RSC als Meister direkt in die Königsklasse.

Celtic Glasgow: Gänsehaut-Stimmung

Celtic FC ist neben Stadtrivale Glasgow Rangers einer der beiden größten Klubs Schottlands. Abgesehen von unzähligen Titeln, darunter unter anderem ein Europapokal der Landesmeister (66/67) und 48 nationalen Meisterschaften, ist der Traditionsklub auch durch seine leidenschaftlichen Fans bekannt. Der Celtic Park gehört zu den stimmungsvollsten Stadien Europas und wenn „You’ll never Walk alone“ erklingt sorgt es bei jedem Fußballfan für Gänsehaut.

Die Bayern durften dies erst einmal erleben. In der Champions-League-Gruppenphase 2003 ergatterten Oliver Kahn und Co. auswärts ein torloses Remis, das Heimspiel einige Wochen zuvor wurde mit 2:1 gewonnen. Seit etwas mehr als einem Jahr werden „The Bhoys“ vom Engländer Brendan Rodgers trainiert. In den Playoffs zur Gruppenphase schaltete Celtic den kasachischen Meister FC Astana aus.

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