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„Ein starkes Signal senden“

PSG setzt auf Neymar und den Prinzenpark

Erst der Elfer-Streit zwischen Neymar und Edinson Cavani, dann das erste sieglose Spiel der Saison (0:0 gegen Montpellier) – vor der Champions-League-Partie gegen den FC Bayern war etwas Unruhe eingekehrt bei Paris Saint-Germain. Doch davon war einen Tag vor dem Anpfiff im Pariser Parc des Princes nichts mehr zu spüren. „Wir treffen auf eine Mannschaft mit großer Geschichte. Eine der Mannschaften, die diesen Wettbewerb gewinnen wollen. Wir können morgen zeigen, dass wir auf diesem Niveau sind“, sagte Trainer Unai Emery.

„Wir warten ungeduldig auf den Anpfiff“, betonte Mittelfeldspieler Marco Verratti, „wir haben die Möglichkeit, ein starkes Signal zu senden, vor allem an uns selbst. Wir werden alles geben.“ Als „schönen Trumpf“ im Duell „mit einer anderen großen Mannschaft Europas“ bezeichnet der Italiener das heimische Prinzenparkstadion. „Der Parc wird kochen.“

Die Bayern können sich also auf einen Hexenkessel einstellen. Und natürlich auf einen Gegner mit großer fußballerischer Qualität, was nicht zuletzt am offensiven Dreizack Neymar, Cavani und Mbappé liegt. „Das sind Spieler, die nur wenige Mannschaften in ihren Reihen haben. Mit ihnen erreichen wir ein neues Level“, meinte Verratti.

Neymar und Di Maria fit

Neymar, der am vergangenen Wochenende gegen Montpellier wegen einer Zehenverletzung pausierte, werde am Mittwoch wieder einsatzfähig sein, sagte Emery. Auch Angel Di Maria, der seit Anfang September an einer Oberschenkelverletzung laborierte, steht wieder zur Verfügung. Nur Javier Pastore (Wadenverletzung) fehlt weiter.

„Das Spiel morgen ist wichtig, weil wir die Gruppe als Erster beenden wollen“, betonte der PSG-Coach. Wer denn im Fall der Fälle einen Elfmeter gegen Bayern ausführen wird, Cavani oder Neymar, das ließ er allerdings offen. „Ich habe mit beiden gesprochen und ihnen gesagt, wie es bei den Elfmetern ablaufen soll.“

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