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Präsidiumsgespräch

Mitglieder diskutieren mit Uli Hoeneß, Prof. Dr. Dieter Mayer und Walter Mennekes

Es ist mittlerweile zu einer schönen Tradition geworden: Präsident Uli Hoeneß, 1. Vizepräsident Prof. Dr. Dieter Mayer und 2. Vizepräsident Walter Mennekes luden vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag erneut zehn Mitglieder samt Begleitungen in die Allianz Arena zum Präsidiumsgespräch ein.

Rund 300 Themenvorschläge waren in den vergangenen Wochen beim FC Bayern München eV eingegangen, zehn Mitglieder durften ihre Anliegen in der Presenterbox 6 dem Präsidium vortragen. 90 Minuten lang wurde angeregt diskutiert, als Experten für die jeweiligen Fachgebiete standen Uli Hoeneß und seinen Kollegen Jürgen Muth (Geschäftsführer Allianz Arena München Stadion GmbH), Stefan Mennerich (Direktor Medien, Digital und Kommunikation), Raimond Aumann (Direktor Fan- und Fanclubbetreuung), Oliver Meßthaler (Direktor Ticketservice, Sicherheit und Facility Management) und Benjamin Folkmann (Clubsekretär FC Bayern München eV) zur Seite.

Campus, Parkhäuser, Getränke

Die vielfältigen Themen reichten von Digitalisierung über das Ticketing bis zur Transferpolitik des FC Bayern. So wollte Mitglied Steffen Walther wissen, welchen Einfluss der neue FC Bayern Campus auf die künftige Kadergestaltung des deutschen Rekordmeisters haben werde,­ und erhielt von Uli Hoeneß eine sehr leidenschaftliche Antwort: „Früher hatten es die jungen Spieler viel einfacher, einen Platz in unserer ersten Mannschaft zu ergattern. Heute muss man dafür auf jeder Position einen Nationalspieler verdrängen“, so der Präsident: „Aus diesem Grund betreiben wir einen wahnsinnigen Aufwand und haben alleine 70 Millionen Euro in den Bau des FC Bayern Campus investiert. Denn unser aller Traum wäre es, dass wir bei den Profis nur Spieler aus der eigenen Akademie auf dem Platz hätten - auch wenn es das wohl nie geben wird.“

Mitglied Florian Eugler hatte sich ein Konzept überlegt, wie das Ausfahren aus dem Parkhaus nach Spielen gerechter ablaufen könnte und dafür extra eine Grafik angefertigt, die sowohl beim Präsidium als auch bei Jürgen Muth großes Interesse weckte. Hoeneß lud den Allgäuer daraufhin spontan zum Heimspiel gegen Real Madrid ein, damit Eugler sein Konzept noch einmal genauer Muth und dessen Arena-Team präsentieren kann.

Ein konkretes Ergebnis nahm auch Bettina Horstmann aus der Gesprächsrunde mit nach Hause. Die Nürnbergerin hatte angemerkt, dass es in der Allianz Arena wenig Alternativen an alkoholischen Getränken zu Bier gebe, was sie und ihre Freundinnen seit längerem stört. Neben der bereits erhältlichen Weißweinschorle soll es nun zeitnah auch fertige Mixgetränke wie Aperol Spritz geben (ausgenommen bei Sicherheitsspielen).

Alles im nächsten Bayern-Magazin

Einen ausführlichen Bericht mit allen Themen des Präsidiumsgesprächs lesen Sie im nächsten Bayern-Magazin zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt.

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