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Zum 22. Mal im Finale

Bayerns und Frankfurts Weg ins DFB-Pokalfinale

Zum 22. Mal hat der FC Bayern den Einzug ins Finale des DFB-Pokals geschafft und strebt nun am kommenden Samstag im Berliner Olympiastadion gegen Eintracht Frankfurt den insgesamt 19. Titelgewinn an. Dabei war der Weg nach Berlin für den Rekordtitelträger in dieser Saison besonders beschwerlich. Mit RB Leipzig, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen räumten die Münchner gleich drei Top-Teams aus dem Weg. „Wir hatten dieses Jahr eine harte Pokalauslosung, fast das Schwierigste, was ich bisher miterlebt habe“, resümierte Thomas Müller. fcbayern.com lässt den Weg beider Finalisten nach Berlin noch einmal Revue passieren.

Bayerns Weg nach Berlin

1. Runde: 5:0 beim Chemnitzer FC
Beim Drittligisten aus Chemnitz ließ der Rekordchampion nichts anbrennen. Vor 15.015 Zuschauern trafen Robert Lewandowski (20. Minute/60.), Kingsley Coman (51.), Franck Ribéry (79.) und Mats Hummels (89.) für die Bayern, die den Gegner vom Anpfiff weg ernst nahmen und keinerlei Zweifel am Einzug in die nächste Runde aufkommen ließen.

2. Runde: 6:5 n.E. bei RB Leipzig
Im Topspiel der 2. Hauptrunde war der FCB zu Gast bei Vizemeister RB Leipzig. In einem wahren Pokal-Thriller stand es nach den Toren von Emil Forsberg (68./Foulelfmeter) und Thiago (73.) nach 90 und 120 Minuten 1:1 unentschieden. Im nachfolgenden Elfmeterschießen bewiesen die Münchner vor 42.558 Zuschauern die besseren Nerven und verwandelten alle ihre fünf Schüsse. Zum Matchwinner avancierte schließlich Torhüter Sven Ulreich, der mit einer Parade gegen Timo Werner den Achtelfinaleinzug perfekt machte.

Achtelfinale: 2:1 gegen Borussia Dortmund
Wenige Tage vor Heilig Abend macht der FC Bayern im nächsten Pokal-Hit gegen Titelverteidiger Borussia Dortmund den Viertelfinaleinzug perfekt. 75.000 Zuschauer in der ausverkauften Allianz Arena sahen einen lange Zeit überlegenen FC Bayern, der zur Halbzeit durch Treffer von Jérôme Boateng (12.) und Thomas Müller (40.) mit 2:0 führte. Im zweiten Durchgang konnte der BVB durch Andrej Yarmolenko (77.) verkürzen, das Weiterkommen der Gastgeber geriet aber nicht mehr in Gefahr.

Viertelfinale: 6:0 beim SC Paderborn
Weniger eng ging es für den FC Bayern dann im Viertelfinale zu. In der Runde der letzten Acht setzte sich der Rekordpokalsieger beim Drittliga-Spitzenreiter SC Paderborn souverän mit 6:0 (3:0) durch. Kingsley Coman (19.), Robert Lewandowski (25.) und Joshua Kimmich (42.) schossen bereits vor der Pause einen komfortablen Vorsprung heraus, nach dem Seitenwechsel trafen der eingewechselte Corentin Tolisso (55.) und Arjen Robben (86./88.) zum letztlich ungefährdeten Sieg für die Münchner.

Halbfinale: 6:2 bei Bayer Leverkusen
Für die letzte Etappe auf dem Weg nach Berlin bescherte das Los dem FCB ein Auswärtsspiel in Leverkusen. Beim Tabellendritten feierten die Bayern einen 6:2 (2:1)-Erfolg und lösten damit zum 22. Mal das Finalticket. Die 30.210 Zuschauer in der ausverkauften BayArena sahen ein rassiges und offensiv geführtes Pokal-Halbfinale mit zahlreichen Strafraumszenen auf beiden Seiten. Robert Lewandowski (3./9.) brachte die Bayern mit einem Doppelpack früh in Führung, Lars Bender (16.) gelang noch vor der Pause der Anschlusstreffer (16.). Nach dem Seitenwechsel machten Thomas Müller per Dreierpack (52./64./78.) und Thiago (61.) den Finaleinzug perfekt. Leon Bailey (72.) markierte mit einem sehenswerten Freistoß den Endstand.

Frankfurts Weg nach Berlin

Nicht ganz so schwer gestaltete sich der Weg für die Eintracht, die es zunächst mit zwei Regionalligisten zu tun hatte. Dem 3:0-Auftakterfolg beim TuS Erndtebrück folgte ein 4:0-Sieg beim 1. FC Schweinfurt 05. Etwas mehr Mühe hatten die Frankfurter im Achtelfinale bei Zweitligist 1. FC Heidenheim, das sie erst nach Verlängerung mit 2:1 für sich entschieden. Im Viertelfinale empfingen die Hessen dann den 1. FSV Mainz 05, den sie klar mit 3:0 besiegten. Der letzte Schritt nach Berlin folgte anschließend durch einen schwer erkämpften 1:0-Erfolg im Halbfinale beim FC Schalke 04.

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