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Stimmen zum Pokal-Halbfinale in Bremen

„Es war ein tolles Spiel von beiden Mannschaften“

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Wir fahren nach Berlin! Durch ein umkämpftes 3:2 (1:0) bei Werder Bremen löste der FC Bayern am Mittwochabend das Ticket für das Endspiel im DFB-Pokal. „Es war ein brandheißes Duell, das uns alles abverlangt hat“, sagte Thomas Müller über die Partie, in der die Hausherren einen 0:2-Rückstand zwischenzeitlich ausgleichen konnten. Doch ein Elfmetertor von Robert Lewandowski sorgte für die Entscheidung. „Wir sind unter dem Strich verdient weitergekommen“, gab Niko Kovac später sein Fazit ab.

Die Stimmen zum Spiel im Überblick

Niko Kovac: „Es war ein tolles Spiel von beiden Mannschaften. Wenn ich die Chancen gewichten würde, dann sind wir diejenigen, die unter dem Strich verdient weitergekommen sind. Wir haben in der ersten Halbzeit nach vorne verteidigt, haben die Bremer gar nicht vor unser Tor kommen lassen. In der zweiten Halbzeit sind wir ab der 60 Minute immer weiter zurück und haben den Gegner in Empfang genommen, aber das wollten wir nicht. Ich wusste, wenn Bremen hier ein Tor schießt mit dem tollen Publikum, dann kann hier noch was passieren. Bei den Gegentoren waren zu passiv.“

Thomas Müller: „Grundsätzlich haben beide Mannschaften sehr viel reingelegt. Wir haben wie erwartet eine überragende Atmosphäre vorgefunden. Wir haben bis zu unserem 2:0 ein ziemlich gutes Spiel gemacht. Bremen hatte zwar mehr Chancen als im Bundesligaspiel. Hier zuhause konnten sie eine andere Wucht entwickeln. Wir sind verdient in Führung gegangen, wir hatten ein paar richtig gute Tormöglichkeiten. Danach haben wir ein, zwei Fehler gemacht und auf einmal gleicht Bremen mit einer Wahnsinns-Energie aus. Es war sehr viel drin und am Ende entscheidet, wer den Ball über die Linie schießt. Summa Summarum hatten wir deutlich mehr gute Möglichkeiten, aber so ein Spiel wird oft durch einen Wimpernschlag entschieden. Wir hatten grundsätzlich mehr gute Chancen, aber im Pokal kann sehr viel passieren. Es war ein brandheißes Duell, das uns alles abverlangt hat.“

Sven Ulreich: „Wir haben die Bremer wieder zurück ins Spiel gelassen, da hatten wir fünf bis zehn Minuten, wo wir nicht gut im Spiel waren. Da konnten sie ausgleichen. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, dass wir es nochmal so spannend gemacht haben. Schlussendlich zählt, dass wir weitregekommen sind.“

Max Kruse (Kapitän Werder Bremen): „Das ist heute ein Alles-oder-nichts-Spiel gewesen. Gegen Bayern so zurückzukommen zum 2:2 - das ist einfach gut. Aber wir haben das Ding verloren, das ist alles, was heute zählt.“

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