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„Zum Glück war es nur die Wade“

Verletzung für Neuer kein Grund zu großer Sorge

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Ein bisschen schlucken mussten die Bayern-Fans schon, als Manuel Neuer gegen Düsseldorf vorzeitig angeschlagen auswechselt werden musste. Doch der Kapitän des FC Bayern blieb ruhig, denn er war sich sofort um das Ausmaß der Verletzung bewusst. „Ich habe ein relativ gutes Körpergefühl und wusste daher schon, dass es ein Faserriss ist“, erklärte der 33-Jährige auf einer Presserunde am Mittwochmittag.

„Zum Glück war es nicht der Fuß, sondern die Wade“, fuhr er fort, „ich war über ein Jahr verletzt mit dem Mittelfuß und eigentlich habe ich viel früher mit einer Muskelverletzung gerechnet.“ Lange hielten Neuers Muskeln der hohen Belastung stand, nun war es leider dennoch passiert. Ärgern will er sich jedoch nicht darüber, viel mehr sofort alles dafür geben, um schnellstmöglich auf den Platz zurückzukehren.

Unterstützung für das Team

„Es ist schwer zu sagen, wann ich wieder im Tor stehen kann. Ich denke, Leipzig ist ein realistisches Ziel“, blickte der Weltmeister von 2014 dem Comeback entgegen. Am 11. Mai treten die Münchner am vorletzten Spieltag beim momentanen Bundesliga-Dritten RB Leipzig an. Bis dahin wird Sven Ulreich zwischen den Pfosten stehen. Für Neuer keinesfalls ein Nachteil.

„Er hat großartige Spiele gemacht und gute Leistungen gezeigt. Ich denke, dass er bereit ist. Von daher mache ich mir gar keine Sorgen“, lobte der Triple-Sieger von 2013 seinen Stellvertreter. Seine Kollegen will er trotz der Verletzung tatkräftig unterstützen. „Für mich ist es wichtig, dass ich trotzdem bei der Mannschaft bin“, so der Nationaltorhüter, „die beiden anstehenden Finals gegen Bremen wollen wir unbedingt gewinnen, damit wir am Ende vor Dortmund und auch im Pokalfinale stehen.“

Mit den Duellen gegen Werder in der Bundesliga und im Pokal-Halbfinale starten die Bayern in die letzten fünf Wochen der Saison. In der Liga haben Neuer & Co. einen Zähler Vorsprung auf Borussia Dortmund. „Es ist eine kuriose Saison und bereits viel passiert. Wir müssen hochkonzentriert bleiben“, warnte der Schlussmann, der alle restlichen Partien als Endspiel bezeichnete.

Der Titelkampf ist spannend wie schon lange nicht mehr und der Torhüter sieht einen großen Vorteil beim Rekordmeister. „Die Erlebnisse aus den letzten beiden Spielen - die klaren und entscheidenden Siege - sind wichtig, mitzunehmen.“ Der kleine Schreck aus dem Düsseldorf-Spiel soll eben nur eine Randnotiz bleiben.

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