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Stimmen zum Spiel in Salzburg

Boateng: „Wir haben am Ende noch eine Schippe draufgelegt“

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Thomas Müller sprach nach der Champions-League-Partie des FC Bayern beim FC Salzburg von einem „Schlagabtausch". „Für die Zuschauer war es sicherlich ein Top-Spiel", meinte Trainer Hansi Flick nach dem 6:2-Erfolg, gab aber zu, dass er nichts gegen einen weniger spannenden Verlauf gehabt hätte. Jesse Marsch, Trainer der Salzburger, war stolz, „für 75 Minuten gegen die beste Mannschaft der Welt mitgehalten" zu haben. Wir haben für Euch die wichtigsten Statements zum CL-Abend der Bayern zusammengefasst.

Die Stimmen zum Spiel in Salzburg

Hansi Flick: „Salzburg war genauso, wie wir es der Mannschaft vorgestellt haben und wie wir sie analysiert haben. Bei Ballgewinn hatten sie ein sehr gutes Umschaltspiel, gute Läufe in die Tiefe. Da haben sie uns das eine oder andere Mal kalt erwischt. Nichtsdestotrotz haben wir am Ende unsere Stärke gezeigt. Für die Zuschauer war es sicherlich ein Top-Spiel, für die Trainer nicht ganz so top. Damit muss man leben. Ich bin mit der Mentalität meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wir sind nach dem 2:2 zurückgekommen und haben das Spiel klar entschieden.“

Thomas Müller: „Die Spielweise von Salzburg war uns bekannt, daher hat mich das Spiel nicht überrascht. Salzburg spielt sehr intensiv, sehr risikoreich. Einen Tick wie wir, aber mit nicht ganz so viel Spielkontrolle, aber schon mit sehr viel Tiefgang und vielen Kombinationen. Es war klar, dass es ein Schlagabtausch werden kann. Salzburg war mutig, wurde teilweise auch dafür belohnt. Aber sie haben in der Defensive auch einige Lücken offenbart. Vor allem dann im Laufe des Spiels. Da hatten wir einige Möglichkeiten, auf 3:1 zu stellen. Das haben wir verpasst. Dann kommt der klassische Fußballerspruch: Wenn man vorne die Dinger nicht macht, kriegst du hinten eins. Mit dem 2:2 wurde spannend. Wenn du in der Schlussoffensive aber so wechseln kannst, hast du noch einen Trumpf auf deiner Seite.“

Leroy Sané: „Wenn man nur auf das Ergebnis schaut, war es einfaches Spiel. Aber wir haben uns sehr schwer getan. Wir wussten, dass Salzburg eine gute Truppe ist. Sie haben versucht, auf Fehler von uns zu warten. Am Ende haben wir es sehr gut gemacht und nach dem 2:2 weiter Druck gemacht. Nach dem 3:2 haben wir nicht aufgehört. Hätten wir das eine oder andere Tor eher gemacht, dann hätten wir mehr Ruhe gehabt.“

Jérôme Boateng: „Am Ende haben wir gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollten und verdient, auch in der Höhe, gewonnen. Wir geben nie auf und wollen immer gewinnen. Wir haben am Ende noch eine Schippe draufgelegt. Wir wussten, dass die Salzburger ein sehr intensives Spiel haben, hohes Pressing spielen und sehr viel laufen. Am Ende wurden sie ein bisschen müde. Das haben wir dann ausgenutzt“

Das sagt der Gegner

Jesse Marsch (Trainer FC Salzburg): „Das 6:2 ist kein repräsentatives Ergebnis. Wir haben richtig gut gespielt, vor allem in den ersten 75 Minuten. Dann haben wir vier Gegentoren in 15 Minuten kassiert. Das ist Wahnsinn, wie dieses Spiel funktioniert. Für 75 Minuten haben wir gegen die beste Mannschaft der Welt mitgehalten.“

Hier haben wir für Euch die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Spiel gegen Salzburg zusammengefasst:

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