„Unser Zuhause“ - Die FC Bayern Amateure kehren an die Säbener Straße zurück

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Die Amateure sind zurück an der Säbener! Die Mannschaft von Trainer Martín Demichelis absolvierte am Dienstagvormittag ihre erste Einheit auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München nach der Rückkehr vom Campus. Höhen mit der Drittliga-Meisterschaft und Tiefen mit dem Abstieg -- diese Ereignisse fielen in die Zeit der FCB-Reserve am NLZ im Münchner Norden, wo die U23 seit dem ersten Lockdown 2020 trainierte. Bis heute! „Wir hatten eine sehr schöne Zeit am Campus. Dafür wollen wir uns von Herzen bedanken", sagt Vizekapitän Maxi Welzmüller, der beide Standorte gut kennt. „Wir sind sehr glücklich, wieder in unserer Heimat, unserer Kabine und dem gewohnten Umfeld zu sein - zumal die Säbener Straße eine sehr große Tradition mit sich bringt."

Die Beweggründe für den Umzug zurück schildert Demichelis im Interview.

Das Interview mit Martín Demichelis

Servus Herr Demichelis, wie kam es zum Umzug zurück an die Säbener Straße?
„Wir freuen uns sehr, wieder an der Säbener Straße zu sein. Die FC Bayern Amateure waren in der Vergangenheit auch hier, die Verbindung hat also Geschichte. Es hat Sinn gemacht, nach dem Corona-Ausbruch vorübergehend an den Campus zu ziehen, aber jetzt ist es schön, wieder parallel mit den Profis zu trainieren und hier auf dem Gelände zu sein. Es wird unserer Gruppe guttun. Das ist unser Zuhause."

Wie wichtig wird der Campus für die Mannschaft bleiben?
„Der Campus wird nicht nur wichtig für uns bleiben, sondern für den ganzen Verein. Die Akademie ist die Basis des Klubs. Wir werden in Zukunft auch immer mal wieder am Campus sein, zum Beispiel zur Regeneration. Jetzt richten wir uns aber erstmal an der Säbener ein. Das ist unsere neue, alte Heimat. Am Campus ist mit allen Mannschaften von der U19 abwärts ja auch ohne uns viel los."

Christopher Scott (links) und David Herold gaben im ersten Training nach der Rückkehr ordentlich Gas.

Was bedeutet es für die Spieler, jetzt so nah an den Profis dran zu sein?
„Räumlich ist es jetzt nicht mehr weit von uns zu den Profis, das ist natürlich wichtig. Aber es ist ein sehr schwieriger Schritt. Meine Spieler müssen schauen, was die Profispieler tagtäglich machen, um Erfolg zu haben. Da kann man sich einiges abschauen. Der letzte Step zum Profi ist immer der schwierigste."

Wie ist es für Sie persönlich, wieder hier zu sein?
„Es ist ein besonderes Gefühl, das muss ich ganz ehrlich sagen. Ich war acht Jahre hier als Spieler. Die Möglichkeit, hier nochmal als Trainer arbeiten zu dürfen, ist eine große Ehre. Ich genieße jeden Tag, dieses Logo auf der Brust zu tragen. Parallel unsere Mannschaft zu entwickeln und die Abläufe bei den Profis zu beobachten, ist eine super Situation. Ich bin sehr zufrieden."