




Auch wenn die endgültige Entscheidung im Viertelfinale gegen Inter Mailand erst in acht Tagen in Italien fallen wird, wollen die Bayern ihr Heimspiel in der Allianz Arena (Dienstag, 21 Uhr) nutzen, um sich mit den eigenen Fans im Rücken eine optimale Ausgangsposition fürs Rückspiel zu erarbeiten. Die jüngste Bilanz im eigenen Stadion lässt hier hoffen, sind die Münchner doch länger als jedes andere Team im Wettbewerb zuhause unbesiegt. Seit einem 2:3 gegen Paris Saint-Germain vor fast auf den Tag genau vier Jahren, ist der FCB in 22 Heimspielen in der Champions League nicht mehr als Verlierer vom Platz gegangen (17 Siege, fünf Remis). Folgt nun Nummer 23, kann das Team von Vincent Kompany in der nächsten Woche mit einem guten Gefühl ins Giuseppe-Meazza-Stadion reisen.
Dauergast im Viertelfinale

Apropos 23: Durch den souveränen 5:0-Erfolg in der Addition im Achtelfinale über Bayer 04 Leverkusen ist der FC Bayern zum bereits 23. Mal unter die besten Acht der Champions League eingezogen – das ist Rekord! Zudem hat es der deutsche Rekordmeister auch als einziges Team seit 2019/20 in jeder Saison ins Viertelfinale des Wettbewerbs geschafft.
Trügerische Bilanz gegen Inter
Es ist nicht unbedingt eine schöne Bilanz aus Münchner Sicht - aber auch keine, die man nicht ändern könnte: Die Bayern gewannen zwar über die Hälfte der bislang neun Europapokalduelle mit Inter (fünf, dazu ein Remis & drei Niederlagen), in den beiden K.o.-Duellen der Champions League – 2010 im Finale und ein Jahr später im Achtelfinale – hatten die Lombarden jedoch immer das bessere Ende für sich. Einzig im UEFA Cup-Achtelfinale 1988/99 setzte sich der FCB gegen die Mailänder durch. Allerdings scheinen sich die Münchner auch ein Stück weit von diesem Trauma erholt zu haben: Die jüngsten beiden Duelle mit Inter vor zwei Jahren in der Gruppenphase gewann der deutsche Rekordmeister jeweils mit 2:0. Dazu kamen Thomas Müller und Co. auch in den vergangenen vier K.o.-Duellen mit Serie A-Teams jeweils eine Runde weiter.
Torgarant Kane

Congratulations, Harry Kane! Der Angreifer erzielte im Achtelfinal-Rückspiel in Leverkusen sein zehntes Tor in dieser Champions League-Saison und avancierte damit zum ersten Engländer, der in diesem Wettbewerb innerhalb einer Spielzeit zweistellig getroffen hat. Einzig Barcelonas Raphinha (elf) schoss 2024/25 noch ein Tor mehr als Kane in der Königsklasse. Dafür war der Bayern-Angreifer in 23 Champions League-Einsätzen für den FCB bereits an 24 Toren direkt beteiligt (18 Tore, sechs Vorlagen) – und damit an so vielen wie kein anderer Spieler seit Beginn der vergangenen Saison.
Bayerns Top-Offensive fordert Inters Abwehr-Bollwerk
Auch dank Harry Kane steht der FC Bayern bereits bei 28 Toren in der laufenden Champions League-Saison. Gemeinsam mit Borussia Dortmund und Real Madrid ist das der zweitbeste Wert im Wettbewerb, überbieten kann dies einzig der FC Barcelona (32). Jetzt erwartet die starke Münchner Offensive aber eine echte Prüfung: In den zehn Saison-Spielen kassierte Gegner Inter Mailand nur zwei Gegentore und spielte achtmal zu null – beides klarer Bestwert im Wettbewerb. Und: Das Gefühl, ins Hintertreffen zu geraten, kennen die Mailander in dieser Saison so gut wie gar nicht. Insgesamt nur fünf Minuten lag das Team von Simone Inzaghi in der laufenden Runde in Rückstand – das kann sich nun aus Sicht des FCB am Dienstag gerne ändern.
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