

Insgesamt 23 Spieler des FC Bayern sind derzeit an verschiedene Vereine in Europa verliehen, um Spielpraxis zu sammeln und ihre individuelle Entwicklung voranzutreiben. Mit dem Format Loan Watch blickt fcbayern.com auf das Abschneiden und die Performance ausgewählter Leihspieler bei ihren derzeitigen Clubs. In der vergangenen Woche überzeugten vor allem Arijon Ibrahimović, Noel Aséko Nkili, Maximilian Hennig und Jussef Nasrawe.
Tordebüt für Ibrahimović bei Punktgewinn

Seinen ersten Treffer im Trikot des 1. FC Heidenheim bejubelte Arijon Ibrahimović am vergangenen Sonntag. Beim 3:3 gegen den VfB Stuttgart setzte FCH-Cheftrainer Frank Schmidt bereits zum 19. Mal in dieser Bundesliga-Saison auf den 20-Jährigen – und das Vertrauen zahlte sich aus. Schon nach fünf Minuten gerieten die Heidenheimer am 23. Spieltag der Bundesliga durch Chris Führich in Rückstand, doch Eren Dinkçi (20.) glich eine Viertelstunde später aus. 14 Minuten danach zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt: Ibrahimović (34.) übernahm die Verantwortung und verwandelte souverän halbrechts zur 2:1-Führung der Ostwürttemberger. Kurz vor der Pause traf Maximilian Mittelstädt (44.) zum 2:2. In der Schlussphase startete die Leihgabe des FC Bayern erneut entschlossen nach vorn und zog mit einem flachen Schuss ab. Alexander Nübel parierte zwar, den Abpraller drückte Sirlord Conteh (82.) eiskalt zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung über die Linie. Kurz vor Schluss mussten die Hausherren um Ibrahimović jedoch den späten Ausgleich durch Deniz Undav (88.) hinnehmen.
Für Ibrahimović war es die neunte Partie dieser Saison, in der er über die volle Distanz ging. Der 20-Jährige überzeugte mit einem Tor, einer Torbeteiligung, zwei Torschussvorlagen und einer Passquote von 78 Prozent. Aktuell tragen die Heidenheimer mit 14 Punkten die rote Laterne. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt inzwischen sechs Zähler. Am kommenden Wochenende (Samstag, 15.30 Uhr) ist die Schmidt-Elf beim Tabellennachbarn Werder Bremen zu Gast.
Aséko mitten im Aufstiegsrennen

Nach zuletzt vier Siegen in Folge kam Hannover 96 um Noël Aséko Nkili am 23. Spieltag der 2. Bundesliga gegen Dynamo Dresden nicht über ein torloses Remis hinaus. Der Mittelfeldmann stand zum 14. Mal in Serie und zum 21. Mal in dieser Saison in der Startelf der Niedersachsen. Während seiner 87-minütigen Einsatzzeit war der gebürtige Berliner mit einem Torschuss, zwei Torschussvorlagen sowie einem Topspeed von 31,7 km/h einmal mehr ein Aktivposten im Spiel der Hannoveraner.
Den Roten stehen nun wegweisende Wochen bevor, denn der Aufstiegskampf im deutschen Unterhaus ist äußerst eng. So beträgt für Asékos Team (fünfter Platz) der Rückstand auf Tabellenführer Schalke lediglich fünf Punkte. Zum direkten Verfolger aus Kaiserslautern sind es ebenfalls fünf Zähler. Am kommenden Samstag gastiert Hannover bei Arminia Bielefeld. Anpfiff zur Partie des 24. Spieltags ist um 13 Uhr.
Nasrawe & Hennig sammeln weiter Spielzeit

Sowohl Jussef Nasrawe als auch Maximilian Hennig nutzten den 20. Spieltag der Admiral Bundesliga, um wertvolle Spielzeit zu sammeln. Zunächst kam Hennig im Steirer Derby seines TSV Hartberg gegen den Grazer AK nach einer torlosen ersten Hälfte in die Partie. Nach dem Rückstand in der 48. Minute zeigten die viertplatzierten Hartberger Moral und drehten das Spiel durch Treffer von Jürgen Heil (64.) und Elias Havel (70.) zu ihren Gunsten. Mit 31 Punkten liegen die Hartberger um Hennig auf Rang fünf und damit mitten im Rennen um die Qualifikation zur Meistergruppe. Am vorletzten Spieltag der regulären Ligaphase wartet nun ein echter Härtetest: Am Sonntag (17 Uhr) geht es auswärts zum Tabellenführer RB Salzburg. Nach 22 Spieltagen werden in Österreich die Punkte aller Teams halbiert und die Meisterschaft in zwei Gruppen fortgesetzt: Die oberen sechs bilden die Meistergruppe und spielen um den Titel sowie internationale Startplätze, die übrigen Teams treten in der Qualifikationsgruppe an und kämpfen gegen den Abstieg.
Nasrawe verbuchte seinen zweiten Einsatz seit seiner Ankunft beim österreichischen Erstligisten SV Ried Ende Januar. Im Duell mit der WSG Tirol wurde der 18-Jährige bei einer 1:0-Führung nach dem Treffer von Antonio van Wyk in der 60. Minute eingewechselt. Elf Zeigerumdrehungen später mussten die Rieder allerdings den Ausgleich durch Valentino Müller (71.) hinnehmen. Durch das Remis findet sich Nasrawes Team nun auf Rang sieben wieder. Ein Punkt fehlt aktuell auf Platz sechs – und damit auf die Qualifikation für die Meisterrunde. Am kommenden Sonntag (17 Uhr) steht der Offensivspieler dann dem Grazer AK gegenüber.
Die FCB-U19 feierte gegen den Berliner Athletik Klub den zweiten Heimsieg in Folge in der DFB-Nachwuchsliga:

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