

Loan Watch
Di. | 28.04.26 | 09:00
Palhinha mit Siegtor im Abstiegskampf, Fernández startet erneut und holt Heimsieg
Insgesamt 24 Spieler des FC Bayern sind derzeit an verschiedene Vereine in Europa verliehen, um Spielpraxis zu sammeln und ihre individuelle Entwicklung voranzutreiben. Mit dem Format Loan Watch blickt fcbayern.com auf das Abschneiden und die Performance ausgewählter Leihspieler bei ihren derzeitigen Clubs. In der vergangenen Woche überzeugten vor allem João Palhinha, Javier Fernández, Noel Aseko Nkili, Jussef Nasrawe und Jonathan Asp Jensen.
Palhinha schießt Siegtreffer im Abstiegs-Duell

João Palhinha steckt mit Tottenham Hotspur nur eine Saison nach dem Europa League-Triumph im Abstiegskampf der Premier League. Im Kalenderjahr 2026 konnten die Spurs noch kein Spiel gewinnen und stehen somit auf Platz 18 der Tabelle – einem direkten Abstiegsplatz. Das Spiel am vergangenen Samstag gegen die bereits abgestiegenen Wolverhampton Wanderers war also ein absolutes „Must-win“-Spiel. Nachdem der Portugiese die vergangenen Wochen verletzungsbedingt pausieren musste, kam die Bayern-Leihgabe im Auswärtsspiel gegen die Wolves in der 62. Minute von der Bank. Und seine Einwechslung war für die Nordlondoner von großer Bedeutung: Acht Minuten vor Schluss erlöste der Mittelfeldspieler die Spurs, als er den Ball nach einer Ecke zum 1:0-Endstand über die Linie drückte und so seinem Team wichtige drei Punkte im Saisonendspurt bescherte. Im Restprogramm geht es für Palhinhas Tottenham als nächstes am Sonntag (3. Mai, 20 Uhr) gegen Aston Villa.
Fernández erneut in der Startelf bei Club-Heimsieg

Nach seinem Startelfdebüt vergangene Woche gegen Arminia Bielefeld stand Javier Fernández im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg erneut für den Club in der Startelf. Auf der Doppelsechs überzeugte der 19-Jährige mit 100 % gewonnenen Luftzweikämpfen sowie einer Quote von 82 % angekommenen Pässen und verhalf den Nürnbergern so zu einem 1:0-Heimsieg. Neben Fernández kam mit Tarek Buchmann eine weitere Leihgabe des FCB für die letzten acht Minuten zum Einsatz. Am Sonntag (3. Mai, 13:30 Uhr) geht es für die Cluberer zum Frankenderby nach Fürth – auch dort könnte Fernández in der Mittelfeldzentrale mit seiner Zweikampfstärke wieder wichtig sein.
Aseko und Hannover rutschen auf Relegationsrang

In seinen bisher 30 Einsätzen für Hannover 96 in der 2. Bundesliga kam Noel Aseko Nkili am Samstag gegen den Karlsruher SC zu seinem 28. Startelfeinsatz und bleibt somit weiterhin einer der Schlüsselspieler der Niedersachsen. Im Aufstiegsrennen konnten die 96er dank eines 3:1-Auswärtssiegs in Karlsruhe an der SV Elversberg vorbeiziehen: Hannover startete mit einem Führungstreffer durch Mustapha Bundu (18.) gut ins Spiel, musste vor der Pause durch Fabian Schleusener (44.) jedoch den Ausgleich hinnehmen. Zur Pause blieb Aseko trotz einer soliden Leistung sowie einer ordentlichen Passquote von 67 % in der Kabine und sah von der Bank aus, wie Kolja Oudenne (82.) und Daisuke Yokota (90.+10) die 96er zu einem späten 3:1-Erfolg schossen. Neben Aseko stand mit Karlsruhes Paul Scholl (24 Minuten) eine weitere Bayern-Leihgabe auf dem Feld. Hannover steht somit drei Spieltage vor Schluss auf dem Relegationsplatz. Ein Punkt trennt die Niedersachsen dabei jeweils vom Tabellenzweiten Paderborn sowie vom Tabellenvierten Elversberg. Am kommenden Sonntag (3. Mai, 13:30 Uhr) gegen den Tabellenletzten Preußen Münster kann also ein weiterer Schritt in Richtung Aufstieg gemacht werden.
Nasrawe und Ried bleiben an Tabellenspitze

Nach einer torchancenarmen ersten Hälfte zwischen der SV Ried und der WSG Tirol reagierte Ried-Trainer Maximilian Senft in der Pause und brachte Jussef Nasrawe für Joris Boguo auf den rechten Flügel. Mit einer Quote von 75 % angekommenen Pässen und einer kreierten Großchance konnte Nasrawe zwar das Spiel beleben, am Ende verlor die SV Ried in Tirol dennoch durch ein Eigentor von Peter Kiedl (55.) knapp mit 0:1. Trotz der Niederlage steht Ried mit zwei Punkten Abstand auf den SCR Altach weiterhin an der Tabellenspitze der Qualifikationsgruppe der Admiral Bundesliga. Am Samstag (17 Uhr) trifft die SV Ried am drittletzten Spieltag nun auf Blau-Weiß Linz.
Asp Jensen zum dritten Mal in Folge über 90 Minuten

Jonathan Asp Jensen stand am vergangenen Samstag für die Grasshoppers Zürich zusammen mit FCB-Leihspieler Lovro Zvonarek in der Startelf gegen den FC Luzern. Vor 5.000 Zuschauern im Letzigrund gingen die Grasshoppers nach 37 Minuten durch Imourane Hassane in Führung, der eingewechselte Kevin Spadanuda konnte das Spiel durch einen Doppelpack (57., 82.) jedoch zu Gunsten des FC Luzern drehen. Während Zvonarek 20 Minuten vor Schluss ausgewechselt wurde, spielte Jensen die vollen 90 Minuten und scheiterte mit einem Torschuss in der 54. Minute unglücklich am Pfosten. Mit der 1:2-Niederlage stehen die Grasshoppers nun auf dem vorletzten Tabellenplatz der Relegation Group und müssen im Abstiegskampf dringend punkten. Als Nächstes treffen die Züricher am Sonntag im Letzigrund auf den FC Servette (16:30 Uhr).
Das ist diese Woche am Campus geboten:

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