

Im kommenden Schuljahr greift bundesweit der gesetzliche Anspruch auf Ganztagsbetreuung - somit steigt die Relevanz von Sportangeboten im Schulalltag. Deswegen machen sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB), seine Landesverbände sowie die Stiftung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) mit den deutschen Proficlubs unter dem Leitmotiv „Jahr der Schule“ gemeinsam für mehr Bewegung und Sport in der Schule stark. Auch der FC Bayern engagiert sich hier im Rahmen seines Bewegungsförderungsprogramms „ZAM AKTIV“, bei dem er mit seinen Sportabteilungen an über 100 Bildungseinrichtungen in München aktiv ist und inzwischen sportartenübergreifend rund 2.000 Kinder pro Woche erreicht.

„Im Sport und im Leben geht es darum, immer in Bewegung zu sein und zu bleiben – körperlich wie im übertragenen Sinn“, sagt Benny Folkmann, Geschäftsführer des FC Bayern eV. „Uns als FC Bayern ist es wichtig, Spaß an Sport und Bewegung zu vermitteln sowie Menschen zu motivieren und zu inspirieren, aktiv zu sein. Bewegung ist kein ,Nice-to-have‘: Sie ist die Basis nicht nur für ganzheitliche Gesundheit, sondern auch für Bildung, neue Perspektiven, Wertevermittlung und damit für unsere gesamte gesellschaftliche Entwicklung.“ Der Deutsche Meister engagiert sich an Kitas und Schulen in München auf unterschiedliche Arten – von Sport-AGs bis hin zu vielfältigen Bewegungsangeboten im Ganztag. Unter anderen leiten dabei auch Wisdom Mike oder Laila Portella aus den Profiteams des Clubs im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendiensts Unterrichtsstunden. Darüber hinaus ist der FC Bayern mit „ZAM AKTIV“ Teil von „Bundesliga bewegt“, einem sozialraumorientierten Sport- und Bewegungsprogramm, an dem sich aktuell 22 Clubs der Fußball-Bundesligen beteiligen - Tendenz steigend.

Nach Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten sich Kinder und Jugendliche mindestens eine Stunde am Tag sportlich bewegen. Tatsächlich erfüllen laut Robert Koch-Institut in Deutschland nur 22,4 Prozent der Mädchen und 29,4 Prozent der Jungen im Alter von drei bis 17 Jahren diese Vorgabe. Eine Krankenkassen-Studie hat herausgearbeitet, dass mehr als 300.000 der Sechs- bis 18-Jährigen signifikante motorische Entwicklungsstörungen aufweisen – ein Anstieg um 64 Prozent seit 2008. Diese alarmierenden Zahlen verdeutlichen, wie dringend der Handlungsbedarf besteht.

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