

Premiere bei Fanclub-Visits des FC Bayern
Fr., 15.05.26, 15:02
Historisches Treffen zwischen USA und China
Panda-Geschenke und Pin-Souvenirs - wenn Fanleidenschaft Grenzen überwindet, entsteht das, was nun wieder beim FC Bayern zu erleben war: Erstmals hat der Deutsche Meister zu einem gemeinsamen Fanclub-Austausch eingeladen – der Dallas-Fort Worth Fan Club aus Texas sowie der Fanclub Chengdu aus Asien wurden schnell eine einzige rot-weiße Familie. Rund 50 Teilnehmende waren dabei, um ein paar Tage im Zeichen des FC Bayern zu erleben.
13.000 Kilometer und 21 Flugstunden
Zwischen Dallas und Chengdu würden knapp 13.000 Kilometer und über 21 Flugstunden liegen, rechnete Markus Meindl bei der Zusammenkunft vor: „Aber man trifft sich dennoch beim FC Bayern in München. Zum ersten Mal haben wir im Rahmen unserer traditionellen Fanclub-Visits einen Fanclub aus China und den USA zusammengebracht. Als internationaler Club mit bayerischen Wurzeln bedeutet ,Mia san mia‘ auch und insbesondere, Menschen aus der ganzen Welt auf Grundlage ihrer Leidenschaft für den FC Bayern zusammenzubringen. Das hat wunderbar gepasst.“

Der Chengdu Fan Club organisiert regelmäßig Public Viewings und lokale Fußball-Events, um zu den großen Momenten der Saison zusammenzukommen. Der Dallas-Fort Worth Fan Club wurde 2020 gegründet, ist tief in seiner Region verwurzelt – mit regelmäßigen Spieltags-Treffen und starkem lokalem Engagement.
Kein „China“ oder „USA“ – sondern ein FC Bayern
Den Auftakt des Treffens bildete ein gemeinsames Fanclub-Dinner in der Paulaner Gaststätte „Herrschaftszeiten“ in der Münchner Innenstadt. Der Raum war mit Bayern-Schals und Dekoration stilecht vorbereitet – ein rot-weißer Rahmen, in dem sich die zunächst auf zwei Räume aufgeteilte Gruppe schnell durchmischte. Nach der Begrüßung durch Markus Meindl und einer kurzen Einordnung des Programms entwickelte sich umgehend eine offene, herzliche Atmosphäre: An den Tischen gab es kein „China“ oder „USA“, sondern nur den FC Bayern. Es wurde viel gelacht, über Fan-Erlebnisse gesprochen und über Kontinente hinweg Kontakte geknüpft.

Alli Wilde vom Dallas-Fort Worth Fan Club: „Wir sind so dankbar, einmal um die halbe Welt reisen zu können und die Möglichkeit zu haben, neue Freunde kennenzulernen, die unsere Leidenschaft für den FC Bayern teilen. Durch unseren Fanclub sind wir wie eine Familie geworden – und jetzt konnten wir durch diese Erfahrung diese Familie noch vergrößern. Der FC Bayern bringt Menschen auf der ganzen Welt zusammen, von Dallas bis nach China.“
Besonders emotional war der spontane Geschenke-Austausch: Der Chengdu Fan Club brachte Panda-Souvenirs mit lokalem Bezug, die Fans aus Dallas-Fort Worth Schals, Pins und Bier-Koozies. Nach dem offiziellen Teil zog die Gruppe eigenständig weiter – in eine Karaoke-Bar, in der sich beide Fanclubs erneut mischten. Ein Zeichen, wie aus einem organisierten Treffen echte Freundschaften entstehen können.
Symbole für entstandene Verbundenheit
Tags darauf stand der Stadionbesuch beim spektakulären 3:3 gegen den FC Heidenheim in der Allianz Arena auf dem Programm. Beide Fanclubs trafen sich zu gemeinsamen Fotos vor und nach dem Spiel – unter anderem an der Franz-Beckenbauer-Statue –, und der Chengdu Fan Club präsentierte stolz seine Fahne im Stadion. Ein besonderer Moment: Ein Mitglied des Chengdu Fan Clubs trug während der Partie einen Schal des Dallas-Fort Worth Fan Clubs – ein sichtbares Symbol für die entstandene Verbundenheit.

Auch Yaoyao, Chairwoman des Chengdu Fan Clubs: „Wir sind dem FC Bayern unglaublich dankbar, dass er uns diese Möglichkeit gegeben hat, Fans aus verschiedenen Teilen der Welt zusammenzubringen. Wie ein deutsches Sprichwort sagt: Berge begegnen sich nicht, aber Menschen tun es. Nach München zu kommen bedeutet nicht nur, ein Spiel zu sehen, sondern auch, die Fankultur zu erleben und sich mit anderen zu verbinden. Es war ein wunderbarer Austausch, der zeigt, wie der Fußball Menschen über Kulturen hinweg verbinden kann.“
Aus zwei geografisch weit entfernten Fanclubs wurde an einem Wochenende in München ein gemeinsames „Wir“ – und der Austausch reichte weit über das offizielle Programm hinaus. Gelebtes „Mia san mia“: eine Leidenschaft, eine Familie, überall auf der Welt.
