



Nach 6:1 im DFB-Pokal
Mi | 28.10.2026 | 23:36
Stimmen zum Spiel gegen den 1. FC Magdeburg - Nathaniel Brown: „Wir gewinnen auch für unseren Coach“
Wow: Mit 6:1 (2:1) schickte der FC Bayern den Zweitliga-Fünften, den 1. FC Magdeburg, in der 2. Runde des DFB-Pokals wieder nach Hause. Es war ein Pokalabend zum Genießen, mit herzlichem Empfang für unseren Ballon d‘Or-Sieger Harry Kane, einer wunderschönen Choreografie unserer Anhänger und einem offensiven Spektakel. Am Ende steht der Achtelfinaleinzug für unseren FC Bayern und eine ordentliche Brise Rückenwind für das Aufeinandertreffen im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, egal, gegen welchen Gegner. Heute wollten wir weiterkommen – und jetzt konzentrieren wir uns auf Samstag“, gab Torschütze Nathaniel Brown bereits die Richtung vor. fcbayern.com hat weitere Stimmen für Euch gesammelt.
Die Stimmen zum Spiel gegen den 1. FC Magdeburg

Aaron Danks, Co-Trainer: „Es war ein richtig guter Abend. Es war schwierig, natürlich ist das Ergebnis am Ende super, aber über weite Strecken hat es sich ganz anders angefühlt. Es ist uns schwergefallen, ins Pressing zu kommen. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann mehr Kontrolle und mehr Aktionen. Ich bin wirklich glücklich heute, aber es war nicht einfach.“
Jonathan Tah: „Leicht ist es glaube ich nie. Das wird von außen oft so bewertet, weil wir hohe Siege einfahren. Aber das muss man sich erarbeiten, dass es von außen leicht aussieht. Der Gegner war mutig und hat versucht etwas mit dem Ball zu machen. Aber mit der Zeit haben wir besser reingefunden und das Momentum ist zu uns übergeschwappt. Egal wer auf dem Platz steht – auch die Jungs, die reingekommen sind: Wir halten als Mannschaft zusammen und jeder ist bereit, seine Leistung abzurufen. Das muss man sich aber erst im Training erarbeiten.“

Nathaniel Brown: „Der Gegner hat es sehr gut gemacht, wir haben etwas gebraucht, bis wir ganz drin waren. Aber wenn wir dann im Spiel sind, macht es enorm Spaß, vor allem die zweite Halbzeit. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, egal, gegen welchen Gegner, wir wollten weiterkommen – und jetzt konzentrieren wir uns auf Samstag. Wir gewinnen auch für unseren Coach, er soll sich ausruhen, aber ich hoffe, dass wir ihn bald wieder sehen.“
Tom Bischof: „Wir wussten, dass sie Qualität haben und einen guten Fußball spielen. Sie versuchen, uns übers ganze Feld mit dem Ball zu jagen. Es ist nicht ganz so einfach, aber das haben wir erwartet. Es ist gegen keinen Gegner einfach, aber am Ende ist es ein hochverdienter Sieg für uns. Brutal. Es macht einfach Spaß, vor den Fans zu spielen. Sie unterstützen uns immer, und es ist einfach geil, in der Allianz Arena für den FC Bayern zu spielen.“

Jonathan Tah: „Es freut mich, dass es klappt, auch wenn einige Spieler und aktuell sogar unser Trainer fehlen. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es uns nicht beeinflusst. Wir sind alle Menschen und natürlich fühlt man da mit. Aber wir müssen professionell damit umgehen und wenn man darüber nachdenkt, was wir für die tun können, die gerade nicht da sind, dann ist es auf dem Platz das zu zeigen, was wir heute gezeigt haben. Ich freue mich, dass wir das die letzten beiden Spiele so hinbekommen haben.“
Das sagt der Gegner 1. FC Magdeburg:
Barış Artik (Stürmer, 1. FC Magdeburg): „Ich glaube, das 2:2 vor der Pause zu machen, wäre extrem hilfreich. Es war leider Pech dabei. Nichtsdestotrotz haben wir schon guten Fußball gezeigt und uns nicht versteckt. Wir haben hinten raugespielt und wollten hier in so einem Stadion den Leuten zeigen, dass wir eine Magdeburger DNA haben. Unsere Fans sind Geisteskrank. Wer bei einem Spiel um 20:45 Uhr am Mittwoch mit 13.000 Fans hierher reist, dem kann man nur Respekt zollen und ich bin stolz für so einen Verein zu spielen.“
Alexander Nollenberger (Verteidiger, 1. FC Magdeburg): „Was eine Maschinerie. Bis zur Halbzeit haben wir es spannend gemacht. Mit dem 2:1 waren wir immer noch in Schlagdistanz. Mit dem Elfmeter und dem 3:1 war es dann vorbei. Die hören ja auch gar nicht auf, die hören nie auf. Du kannst alles wegverteidigen, aber uns war bewusst, wie schwer das heute wird, und trotzdem hat es Spaß gemacht, auch wenn das Ergebnis am Ende nicht spannend ist. Aber das kann gegen Bayern eben passieren.“
Die wichtigsten Szenen zum Nachlesen im Spielbericht:
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