Illustration Harry Kane mit Porträts, der Nummer neun und dem Ballon d'Or
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Harry Kane blickt auf den Oktober: Ballon d'Or, Arsenal & Kunstrasen in Stavanger

Harry Kane blickt auf den Oktober – mit dem Ballon d'Or in seiner Heimatstadt London, dem Kracher gegen Arsenal und Neuland auf Kunstrasen in Stavanger.

Das Interview mit Harry Kane

Harry, im Oktober wird der Ballon d’Or vergeben. Deine Mitspieler und die Verantwortlichen beim FC Bayern haben sich öffentlich für dich ausgesprochen. Was sagst du dazu?
„Das macht mich stolz. Ich schätze es sehr, wie sich meine Kollegen und der Club hinter mich stellen. Wir arbeiten gemeinsam extrem hart, und ich arbeite so hart wie möglich für die Mannschaft. Dass sie mich so unterstützen, freut mich sehr. Dafür kann ich mich nur bedanken.“

Die Verleihung findet erstmals in London statt. Was würde es dir bedeuten, den Ballon d’Or in deiner Heimatstadt zu gewinnen – als erster Engländer seit Michael Owen 2001?
„Dass die Verleihung in London stattfindet, ist für mich natürlich etwas Besonderes. Ich stamme aus London und habe lange dort gelebt – vielleicht ist das ein gutes Omen. Seit mehr als 20 Jahren hat kein Engländer mehr gewonnen, obwohl es in dieser Zeit viele großartige englische Spieler gab. Der Ballon d’Or wäre für mich ein riesiger Erfolg. Aber im Moment konzentriere ich mich darauf, auch in dieser Saison wieder meine Leistung zu bringen.“

Harry Kane im Zweikampf mit Mosquera im Spiel des FC Bayern gegen Arsenal
In der vergangenen Saison unterlagen die Bayern mit 1:3 bei Arsenal - nun steht die Revanche in der Allianz Arena an. | © FC Bayern

Du hast in der Jugend kurz für Arsenal gespielt und später viele Jahre für den Erzrivalen Tottenham. Ist Arsenal deshalb bis heute ein besonderer Gegner für dich?
„Ich weiß nicht. Die Medien machen diese Geschichte vor dem Spiel größer, als sie für mich ist. Arsenal ist eine starke Mannschaft, gegen die ich über die Jahre viele große Duelle hatte. Natürlich fühlt es sich mit Bayern anders an als damals mit Tottenham. Ganz ausblenden kann man diese Vorgeschichte natürlich nicht. Aber ich habe mit Bayern jetzt auch schon mehrmals gegen Arsenal gespielt. Für mich geht es vor allem darum, meinen Job zu machen und das Spiel zu gewinnen.“

Im Oktober spielt ihr in Stavanger – auch für dich dort eine Premiere. Behältst du den Überblick über all die Länder, Städte und Stadien, in denen du gespielt hast? Und sammelst du Erinnerungsstücke von besonderen Spielen?
„Nicht systematisch, aber ich erinnere mich gut an die Mannschaften und Orte. Trikots behalte ich vor allem aus Spielen, in denen ich einen Meilenstein erreicht habe. Getauscht habe ich in meiner Karriere nur selten: einmal mit Cristiano Ronaldo bei Real Madrid und einmal mit Wayne Rooney bei Manchester United. Wichtiger als die Trikots sind mir aber die Erlebnisse.“

In Stavanger wird auf Kunstrasen gespielt. Wie bereitest du dich darauf vor – und wie musst du dich anpassen?
„Unsere Spielweise ändern wir nicht. Zuletzt habe ich 2017 mit England in Litauen auf Kunstrasen gespielt. Man muss sich kurz an den Belag gewöhnen; er geht etwas stärker auf Knie und Knöchel. Mit den richtigen Schuhen sollte das aber kein großes Problem sein. Gut, dass wir im Herbst und nicht im Winter dort spielen, sonst wäre der Unterschied größer.“

Das Interview erscheint hier in Auszügen. In voller Länge ist es in der Oktober-Ausgabe des FC Bayern-Magazins „51“ nachzulesen.

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