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7:2 gegen Team China

FCB gewinnt Hinspiel um Allianz-Cup

Die Spieler des FC Bayern haben ihrem Trainer Ottmar Hitzfeld an dessen 59. Geburtstag das passende Geschenk gemacht. Im Hinspiel um den Allianz-Cup gewann der Rekordmeister gegen die chinesische Olympiaauswahl mit 7:2 (4:1) und präsentierte sich fünf Tage nach dem Auftakt der Rückrundenvorbereitung schon in guter Spiellaune. Das Rückspiel findet am 23. oder 24. Mai in China statt.

„Es war wichtig, die einzelnen Spieler auf ihren Positionen zu sehen. Es war ein Vorbereitungsspiel, in dem es darum ging, den Rhythmus zu finden“, sagte Hitzfeld, der sich ebenso wie Uli Hoeneß über das muntere Toreschießen freute. „Wir haben auf der Bank gesagt, es wäre angenehm, wenn wir zur Halbzeit öfter 4:1 führen würden und das Fußballspiel genießen könnten. Aber das werden die Gegner uns in der Bundesliga wahrscheinlich nicht so zulassen“, sagte der FCB-Manager.

Zhu mit der schnellen Antwort

Ohne Marcell Jansen (Aufbautraining), Franck Ribéry, Daniel van Buyten und Lukas Podolski (alle Grippe-geschwächt) sowie Zé Roberto (Sprunggelenk) gingen die Bayern in das zweite Testspiel des Jahres – und erzielten eines der frühsten Tore in der Geschichte der Allianz Arena. Schon nach 58 Sekunden brachte Miroslav Klose den Bundesliga-Herbstmeister mit 1:0 in Führung. Die Vorarbeit kam von Sturmpartner Luca Toni, der einen weiten Schlag aus der eigenen Abwehr geschickt weitergeleitet hatte.

Die Antwort der Chinesen sollte nicht lange auf sich warten. Ting Zhu drückte den Ball nach wunderbarer Vorarbeit von Xiang-chuang Yan aus drei Metern unbedrängt über die Linie (3.). Es war allerdings der einzige gefährliche Angriff der Spieler aus dem Reich der Mitte während der ersten Hälfte. Ansonsten sahen die Zuschauer weitestgehend Einbahnstraßenfußball auf das Tor von Zhen-li Liu, der sich immer wieder bei Schüssen der Bayern auszeichnen konnte. So wie in der 12. Minute, als Toni aus kurzer Entfernung an dem China-Schlussmann scheiterte.

Fünf Wechsel zur Pause

In der 27. Minute war Liu aber machtlos, als Mark van Bommel nach Doppelpass mit Toni frei vor ihm zum 2:1 einschob. Drei Minuten vor der Pause erhöhte Bastian Schweinsteiger nach Zuspiel von Klose auf 3:1 (42.). Praktisch mit dem Pausepfiff unterlief dem chinesischen Kapitän We-feng Li nach Schweinsteiger-Flanke ein Eigentor zum 4:1 der Bayern. Die 53.000 Zuschauer in der Allianz Arena konnten mit dem ersten Abschnitt absolut zufrieden sein.

Mit Beginn der zweiten Hälfte wechselte Geburtstagskind Hitzfeld auf fünf Position durch und brachte Michael Rensing, Toni Kroos, Jan Schlaudraff, Christian Lell und Neuzugang Breno. Der Brasilianer feierte damit sein Debüt in der Allianz Arena. Die vielen Wechsel taten aber weder der Spielfreude noch dem Torhunger der Bayern einen Abbruch.

Schlaudraff - Toni, Toni - Schlaudraff

Youngster Kroos erzielte in 63. Minute frei vor dem Tor von Liu das 5:1. Toni machte dann wenig später das halbe Dutzend voll, als er nach Vorarbeit von Schlaudraff den Ball ins leere Tor schob (69.). Praktisch im direkten Gegenzug gelang Zhu mit seinem zweiten Treffer die Ergebniskorrektur zum 2:6. Für den Endstand zum 7:2 zeichnete dann Schlaudraff auf Vorlage von Toni (86.) verantwortlich.

Für fcbayern.de in der Allianz Arena: Dirk Hauser

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