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0:1 in Ingolstadt

FCB unterliegt beim Fink-Klub

Der FC Bayern hat sein Testspiel beim Zweitligisten FC Ingolstadt verloren. Ohne elf auf Länderspielreise befindlichen Nationalspieler sowie die verletzten Hamit Altintop, Willy Sagnol, Christian Lell und den geschonten Michael Rensing musste sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Klinsmann mit 0:1 (0:1) geschlagen geben..

Vor 5.172 Zuschauern im Ingolstädter TUJA-Stadion erzielte Steffen Wohlfahrt in der 39. Minute den Siegtreffer für die Mannschaft des früheren Bayern-Profis Torsten Fink, der im Gegensatz zum Double-Gewinner nahezu auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen konnte.

Sieben Profis in der Startelf

Bis auf Stammtorhüter Rensing bot Klinsmann gegen die „Schanzer“ alle zuhause verbliebenen Profis in der Startformation auf. Jörg Butt im Tor, Massimo Oddo, Breno, Andi Ottl in der Abwehr, José Sosa, Tim Borowski und Zé Roberto im Mittelfeld bildeten das Gerüst des Rekordmeisters, das durch die Alexander Benede, Mehmet Ekici, Thomas Müller und Gastspieler Enrico, ein 22 Jahre alter Brasilianer, komplettiert wurde.

Trotz der zahlreichen Umstellungen begannen die Münchner schwungvoll und engagiert, ohne die Gastgeber aber in Bedrängnis zu bringen. Der FC Ingolstadt übernahm nach der Anfangsphase mehr und mehr die Initiative und ging in der 39. Minute durch einen Treffer von Steffen Wohlfahrt in Führung. Die beste Chance der Bayern, bei denen Zé Roberto und Ekici zu den auffälligsten Akteuren zählten, vergab Müller (45.), dessen Kopfball das Ziel verfehlte.

Sosa trifft nur den Torwart

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der FCB das Tempo und kam sogleich zu einer guten Möglichkeit. Nach präziser Flanke von Oddo kam Sosa frei zum Kopfball, doch der Argentinier scheiterte aus fünf Metern am Ingolstädter Schlussmann. Auch in der Folgezeit hatten die Gäste aus München mehr vom Spiel, schafften es jedoch nicht, das Ingolstädter Tor in Gefahr zu bringen.

Erst in der Schlussphase ergaben sich noch aussichtsreiche Möglichkeiten für die Bayern, doch sowohl Zé Roberto (85.) als auch Ekici (87.) ließen diese ungenutzt.

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