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1:1 in Aue

FCB II wieder nur Remis

Es ist wie verhext, die Remis-Serie des FC Bayern II geht weiter. Am 14. Spieltag in der 3. Liga kam die zweite Mannschaft des Rekordmeisters nicht über ein 1:1 (1:0)-Unentschieden beim FC Erzgebirge Aue hinaus und teilte sich damit zum achten Mal in den letzten neun Spielen die Punkte mit dem Gegner.

Vor 9.800 Zuschauern im Erzgebirgsstadion brachte einmal mehr Thomas Müller (28. Minute) die FCB-Reserve in Führung. Für den offensiven Mittelfeldspieler war es bereits das siebte Saisontor. Doch trotz spielerischer Vorteile konnte die Mannschaft von Trainer Hermann Gerland den Vorsprung nicht über die Zeit bringen. In der Schlussminute gelang Thomas Paulus der Ausgleichstreffer.

Müller aus 16 Metern

Gerland setzte in Aue genau auf jene Elf, die er in der Vorwoche beim 2:2 gegen Jahn Regensburg ins Rennen schickte. Und diese zeigte sich trotz zuletzt acht sieglosen Spielen in Folge wenig verunsichert, agierte von Beginn an sehr ballsicher und übernahmen schnell die Kontrolle. Anders die Gastgeber, die nach sechs ungeschlagenen Partien hintereinander vor allem in der Offensive ohne Durchschlagskraft blieben.

So hatte Torhüter Thomas Kraft bei den ersten Schussversuchen der Auer durch Feick (8.) und Agyemang (8.) keine Mühe, bei einem Kopfball von Kos (20.) musste er nicht eingreifen. Der FCB II wirkte dagegen abgeklärt und ging in der 28. Minute durch einen Schuss von Müller aus 16 Metern verdient in Führung.

Aue erhöht Druck

Auch in der Folgezeit blieb der FCB II die Spiel bestimmende Mannschaft, verpasste es jedoch, aus seinen Vorteilen weiter Kapital zu schlagen. Aue hingegen fand überhaupt nicht in die Partie. Und wenn die Gastgeber mal ansatzweise vor das Münchner Tor kamen, war Kraft zur Stelle, wie gegen Glasner (36., 44.) und Curri (44.).

Wie verwandelt kamen die Auer aus der Halbzeit und drängten nun mächtig auf den Ausgleich. Agyemang (46.) scheiterte zunächst an Kraft und kurz darauf per Kopf am Pfosten (50.), dann köpfte Hensel (58.) über das Tor. Danach ebbte der Angriffsschwung des FC Erzgebirge wieder etwas ab, die Münchner bekamen die Partie wieder in den Griff und hätten in der 64. Minute durch Duhnke (64.) für die Vorentscheidung sorgen können.

Saba auf der Linie

Das sollte sich in der Schlussphase rächen. Aue verstärkte zum Ende der Partie noch einmal den Druck. Erst verpassten Schmidt (74., 76.) und Kos (78.) den möglichen Ausgleich, dann war es Saba, der einen Kopfball von Hensel (86.) von der Linie holte. In der letzten Minute rettete auch noch Kraft gegen einen Querschläger von Niedermaier, doch gegen Paulus Volleyschuss in den Torwinkel war auch der FCB-Schlussmann machtlos.

Durch die neuerliche Punkteteilung bleibt die Gerland-Elf mit nunmehr 21 Zählern auf Platz acht. Nächste Gelegenheit zum ersten „Dreier“ seit dem fünften Spieltag gibt es am kommenden Samstag (14.00 Uhr). Dann empfangen die Bayern Rot-Weiß Erfurt zum Heimspiel im Stadion an der Grünwalder Straße.

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