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Müller und Sosa treffen

FCB mit Sieg in die Sommerpause

Mark van Bommel ist ein Heimat verbundener Mensch. Als sein erster Profiklub Fortuna Sittard vor einigen Wochen in finanzielle Nöte geriet, versprach der Bayern-Kapitän sofort schnelle Hilfe. Van Bommel - von 1992 bis 1999 beim Klub aus der Provinz Limburg spielend - bat FCB-Manager Uli Hoeneß im Auftrag seines Ex-Klubs um einen Freundschaftsspieltermin. Beide Seiten einigten sich schließlich auf Pfingstsonntag den 31. Mai. „Hoeneß hat gleich gesagt, wir spielen ohne Gage da“, berichtete der 32-Jährige.

So stand das letzte Spiel der Bayern in der Saison 2008/09 zum einen im Zeichen des scheidenden Interims-Trainers Jupp Heynckes, der nach dem Spiel mit den eigenen Auto zurück in seinen Heimatort nahe Mönchengladbach fuhr, und zum anderen im Zeichen von Van Bommel. Mit großen Plakaten wurde der von den Sittard-Fans im „Wagner & Partner Stadion“ empfangen und von den Verantwortlichen des Klubs gab es für Van Bommel und Hoeneß vor der Partie Präsente.

Für mehr als den symbolischen Anstoß konnte Van Bommel an diesem Nachmittag aber nicht auf dem Platz in Aktion treten. Eine Muskelverhärtung im rechten Oberschenkel verhinderte seinen Einsatz an alter Wirkungsstätte. „Ich hätte gerne ein paar Minuten in meiner alten Heimat gespielt, aber die Verletzung lässt es einfach nicht zu“, sagte Van Bommel, der in den kommenden Woche noch mit der niederländischen Nationalmannschaft die WM-Qualifikation klarmachen will.

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