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5 Müller-Tore

FCB siegt 8:3 beim VfB Eichstätt

Beim VfB Eichstätt kommt man in diesen Tagen kaum aus dem Feiern heraus. Vor knapp zwei Wochen machte der Klub aus der kleinsten Universitätsstadt Europas den erstmaligen Aufstieg aus der Bezirksoberliga in die Landesliga perfekt. Und dann gab sich auch noch der FC Bayern die Ehre zu einem Freundschaftsspiel. Bereits zum dritten Mal nach 1970 und 1985 gastierten die Münchner am Donnerstag in Eichstätt und zeigten sich nach dem 11:0 am Dienstag in Kaufbeuren erneut in Torlaune.

Mit 8:3 (5:2) gewann die Mannschaft von Jupp Heynckes, in der aufgrund von Verletzungen und Länderspielabstellungen erneut mehrere Spieler aus dem Kader der Amateure zum Einsatz kamen. An ihnen lag es freilich nicht, dass das Spiel mit knapp 15-minütiger Verspätung angepfiffen werden musste. Der Mannschaftsbus der Bayern brauchte aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens fast zwei Stunden für die knapp 115 km von der Säbener Straße ins nordwestlich von Ingolstadt gelegene Eichstätt.

Witasek mit Doppelpack

Vor 4.000 Zuschauern eröffnete Thomas Müller den Torreigen mit einem Doppelpack (6./11.), in der 16. Minute erhöhte Miroslav Klose auf 3:0 für die Bayern. „Sollten wir nach zwanzig Minuten schon mächtig in Rückstand liegen, dann werde ich eben Beton anmischen", hatte VfB-Coach Erich Hock vor dem Spiel gesagt. Doch statt Beton gab es Eichstätter Torjubel durch Marco Witasek.

Der erst 20-jährige Angreifer mit Bayerliga-Erfahrung bei FC Ingolstadt II überwand Jörg Butt an dessen 35. Geburtstag gleich zwei Mal (18./30.) und verkürzte so für die Gastgeber auf 2:3. Ein Eintrag in die Klubannalen dürfte ihm damit sicher sein. Müller mit seinem dritten Treffer (31.) und Tim Borowski (34.) sorgten noch vor der Pause wieder für klare Verhältnisse.

Regen und Torflut

Mit drei neuen Kräften - Rieß, Erb und Kraft für Van Bommel, Contento und Butt - gingen die Bayern in den zweiten Abschnitt, auch bei den Gastgebern gab es eine Reihe von Wechseln. Mit seinem zweiten Treffer des Abends erhöhte Klose in der 62. auf 6:2. Unmittelbar danach machte der Nationalstürmer Platz für Dominik Rohracker.

Bei immer stärker werdenden Dauerregen sahen die tapfer ausharrenden Zuschauer in der Schlussviertelstunde noch zwei Müller-Tore (74./87.) und einen Treffer von Stefan Zehentmeier (85.). „Kompliment", sagte Heynckes nach dem Schlusspfiff zu seinem Eichstätter Pendant Hock lächelnd, „es gab in den letzten Wochen nicht viele Mannschaften, die gegen uns drei Tore geschossen haben."

Übrigens: Die Highlights der Partie und die elf Tore gibt’s am Freitagmittag bei FCB.tv!

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