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0:1 in Wolfsburg

U17 trotz Niederlage im Finale

Geschafft! Die B-Junioren des FC Bayern haben das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft erreicht. Nach dem klaren 3:0-Hinspielerfolg gegen den VfL Wolfsburg konnte sich die Mannschaft von Stephan Beckenbauer am Sonntagmittag im Rückspiel eine 0:1 (0:0)-Niederlage erlauben. Für die Münchner ist es bereits die sechste Finalteilnahme. Zuletzt gewannen sie den Titel vor zwei Jahren.

„Wenn man beide Spiele zusammennimmt, sind wir verdient weitergekommen“, freute sich junior-team-Chef Werner Kern nach dem Schlusspfiff. Im Finale am kommenden Samstag (14 Uhr im Sportpark Aschheim) haben die Bayern nun Heimrecht und treffen auf den VfB Stuttgart. Die Schwaben setzten sich mit 2:1 und 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach durch.

VfL mit der ersten Chance

Trotz des 0:3 im Hinspiel hatten sich die „Wölfe“ noch nicht aufgegeben. „Wir werden zu Hause im Rückspiel noch einmal alles versuchen“, gab sich VfL-Coach Manfred Mattes kämpferisch. Und schon nach fünf Minuten hatte seine Mannschaft eine prima Gelegenheit. Goiga fing einen Querpass vor der Münchner Abwehr ab, scheiterte dann aber am glänzend reagierenden FCB-Schlussmann Bortel. Uzun (17.) und Cigerci (34.) vergaben weitere Möglichkeiten.

Ansonsten sahen die 632 Zuschauer im Wolfsburger Porschestadion eine ausgeglichene erste Hälfte mit ausgeglichenen Spielanteilen. Die Hausherren waren bemüht, konnten die Bayern aber nur selten in Gefahr bringen. Die Beckenbauer-Elf zeigte erneut die reifere Spielanlage, ließ in der Offensive an diesem Tag aber die nötige Durchschlagskraft und Entschlossenheit vermissen. „Wir hatten zu viele Fehlpässe in die Spitze und haben es daher nicht geschafft, uns klare Möglichkeiten herauszuspielen“, lautete das Halbzeitfazit von Kern.

Abgefälschtes Führungstor

Am Spielverlauf änderte sich auch im zweiten Abschnitt nichts. Wolfsburg kam lediglich durch Zufall oder Münchner Nachlässigkeiten zu Torchancen, die Bayern wiederum agierten im Gefühl des sicheren Hinspielergebnisses oft zu verspielt in ihren Offensivaktionen. In der 62. Minute keimte dann noch mal Hoffnung bei den „Wölfen“ auf. Kapitän Leon Heinze gelang mit einem abgefälschten Schuss das 1:0. Um den Finaleinzug zittern mussten die Bayern im Anschluss daran aber nicht mehr.

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