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5:0 in Szombathely

FCB-Frauen können für CL-Achtelfinale planen

Die Fußballfrauen des FC Bayern haben ihrem Trainer Günther Wörle reich beschenkt! Einen Tag vor seinem 60. Geburtstag gewannen die Münchnerinnen ihr Premieren-Spiel in der neu geschaffenen „Königsklasse“ der Frauen beim ungarischen Meister Viktória FC Szombathely klar mit 5:0 (4:0) und können vor dem Rückspiel am 7. Oktober im Sportpark Aschheim für das Achtelfinale planen.

Vanessa Bürki (9. Minute), Katharina Baunach (17.), Mandy Islacker (31.) und Sandra de Pol (45.+ 1) sorgten bereits zur Halbzeitpause für klare Verhältnisse zugunsten des deutschen Vizemeisters, Magdalena Mayr (90.+ 1) traf kurz vor dem Schlusspfiff zum Endstand. In der Runde der letzten 16 Teams würden die FCB-Frauen auf den Sieger des Duells Standard Lüttich gegen Montpellier HSC treffen, die sich im ersten Spiel 0:0 trennten.

Frühe Führung

Vom Anpfiff weg ließen die ersatzgeschwächten Gäste aus München, die ohne zehn Spielerinnen die Reise nach Ungarn angetreten haben, keinen Zweifel aufkommen, dass sie dieses Spiel für sich entscheiden wollten. Konzentriert und engagiert präsentierte sich die Wörle-Elf und ging bereits in der 9. Minute durch Bürki in Führung. Baunach (17.) und Islacker (31.) brachen mit zwei weiteren Treffern jeglichen Widerstand der Gastgeberinnen.

Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Rech (45.+1) für klar überlegene Bayern per Kopf auf 4:0, Szombathely, das in der 34. Minute zudem seine Stammtorhüterin austauschen musste, hatte bis dahin nicht einmal gefährlich auf das Tor von FCB-Torfrau Ulrike Schmetz geschossen.

Joker Mayr sticht

Mit dem klaren Vorsprung im Rücken schalteten die Bayern im zweiten Spielabschnitt etwas zurück und ließen die Ungarinnen zu vereinzelten Möglichkeiten kommen, an der klaren Überlegenheit der Münchnerrinnen änderte dies aber nichts.

Mit Blick auf das schwere Heimspiel am Sonntag gegen Potsdam nahm Wörle im Lauf der zweiten Hälfte Islacker, Nicole Banecki und Annika Doppler vom Feld, dafür durften Christina Eckmann, Bianca Eder und die erst 16-jährige Mayr Champions-League-Luft schnuppern. Mayr war es dann auch, die in der Nachspielzeit den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie setzte.

Wörle zufrieden

„Unser Ziel war, das Spiel bereits in der ersten Halbzeit zu entscheiden. Wir wollten mit hohem Tempo und schnellen Kombinationen den Gegner zu Fehlern zwingen. Das ist gelungen und wir haben viele auch schöne Tore gemacht“, zeigte sich Wörle nach dem Spiel hoch zufrieden. und gab zugleich den Startschuss für Wörles Geburtstags-Feier auf der nächtlichen Busreise zurück nach München.

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