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Auf Viertelfinal-Kurs

FCB-Frauen holen 0:0 in Montpellier

Die Fußballfrauen des FC Bayern haben gute Aussichten, das Viertelfinale der Champions League zu erreichen. Im Achtelfinal-Hinspiel beim französischen Pokalsieger und Vizemeister HSC Montpellier erreichte das Team von Trainer Günther Wörle am Mittwochabend ein 0:0 und kann nun im Rückspiel am 11. November in Aschheim vor eigenem Publikum den Viertelfinaleinzug perfekt machen.

Vor 5.737 Zuschauern im WM-Stadion von Montpellier hatten die ersatzgeschwächten Münchnerinnen - es fehlten sieben Spielerinnen - die Partie über weite Strecken im Griff. Ihre eigenen Offensivbemühungen versandeten allerdings etwa 20 Meter vor dem gegnerischen Strafraum. Die größte Chance des Spiels hatte das ansonsten harmlosen Montpellier durch einen Pfostenschuss von Marie Laure Delie nach 15 Minuten.

Comebacks von Aigner und Islacker

„Wir hatten zwei Ziele hier: ein Auswärtstor und mindestens einen Punkt. Wir haben nur den Punkt geschafft“, sagte Wörle nach dem Schlusspfiff, „man merkt: Für dieses europäische Niveau war das etwas zu wenig in der Offensive. Da fehlte das überraschende Moment bei uns und der Gegner stand einfach auch sehr gut. Immerhin stand seit langem mal wieder hinten die Null. Für das Rückspiel haben wir nun einen kleinen Vorteil mit einem Heimspiel.“

In Aschheim hat der FCB-Trainer dann auch personell wieder mehr Alternativen. Nina Aigner und Mandy Islacker wurden in Montpellier in der zweiten Halbzeit eingewechselt und feierten damit ihr Comeback nach langer Verletzungspause. Auch Innenverteidigerin Sandra de Pol konnte in Frankreich nach überstandener Krankheit wieder spielen.

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