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Deul-Tor zu wenig

FCB II verliert 1:3 in Dresden

Am siebten Spieltag der Dritten Liga hat die zweite Mannschaft des FC Bayern ihre vierte Saisonniederlage kassiert. Bei Dynamo Dresden verlor das Team von Trainer Hermann Gerland am Samstagnachmittag mit 1:3 (1:1) und rutschte in der Tabelle auf den vorletzten Platz.

Vor 13.490 Zuschauern im „Hexenkessel“ Rudolf-Harbig-Stadion trotzten die „kleinen“ Bayern den Dresdnern zur Halbzeit noch ein 1:1 ab. Alexander Essweins Führungstreffer (25. Minute) konterte Boy Deul (35.) mit dem Ausgleich. Ein Doppelschlag nach der Pause durch Esswein (47.) und Robert Koch (51.) entschied schließlich die Partie. Der FCB II hatte dem erneuten Rückstand nichts mehr entgegenzusetzen.

„In der ersten Halbzeit haben wir nichts zugelassen, aber auch keine Chancen kreiert“, analysierte Gerland nach dem Schlusspfiff, „insgesamt war es für mich eine indiskutable Leistung meiner Mannschaft.“

Deul aus der Distanz

Der „Tiger“ hatte seine Mannschaft zwei Wochen nach dem 2:3 gegen Heidenheim auf zwei Positionen geändert. Im Tor begann Rouven Sattelmaier anstelle von Ferdinand Oswald, im Mittelfeld spielte Nicola Sansone für Deniz Mujic.

Nach dem Anpfiff waren Torchancen zunächst Mangelware. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld. Das 1:0 resultierte dann auch aus einem Eckball, nach dem U20-Nationalspieler Esswein goldrichtig stand (25.). Schon zehn Minuten später schlug der FCB II aber zurück. Deul traf aus 16 Metern zum Ausgleich (35.), es war praktisch die erste Bayern-Chance im Spiel.

Esswein nicht zu halten

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischte Dynamo die Gäste dann auf dem falschen Fuß. Gleich mit dem ersten Angriff brachte Esswein die Hausherren - allein vor Sattelmaier - erneut in Führung (47.). Der 20-jährige Dynamo-Angreifer war jetzt nicht mehr zu halten. Schon vier Minuten später leitete er den nächsten Treffer ein, spielte den Ball auf Maik Kegel, dessen Flanke Koch zum 3:1 nutzte (51.).

Von diesem Doppelschlag erholten sich die „kleinen“ Bayern nicht mehr. Dresden bestimmte die Partie und hätte noch höher gewinnen können. Der Pfosten (52.) und Sattelmaier verhinderten jedoch Schlimmeres.

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