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1:1 im Nachholspiel

FCB II erkämpft Punkt bei Fürth II

Anfang Oktober hatte es nicht sein sollen. Die zweite Mannschaft des FC Bayern war auf dem Weg nach Fürth im Stau stecken geblieben, die damals angesetzte Regionalliga-Partie musste abgesagt werden. Rund einen Monat später ging alles glatt, das Nachholspiel des zehnten Spieltags konnte am Donnerstagabend stattfinden. Und die kleinen Bayern erkämpften sich - nach zuletzt vier Siegen in Serie - immerhin einen Punkt bei der heimstarken SpVgg Greuther Fürth II. Profi Takashi Usami (64.) gelang beim 1:1 (0:1) der einzige Treffer für die überlegenen Bayern.

„Wir haben ganz klar zwei Punkte liegen gelassen. Fürth war froh, als das Spiel vorbei war“, berichtete Chefcoach Andries Jonker im Gespräch mit fcbayern.de. Das Ergebnis, so der Niederländer, sei „enttäuschend“. Die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft präsentierte, stimmte Jonker für die kommenden Aufgaben aber sehr zuversichtlich. „Nur das Glück war heute nicht auf unserer Seite.“

Emre Can fehlt wegen Lungenentzündung

440 Zuschauer in der Trolli-Arena sahen eine auf zwei Positionen veränderte Bayern-Elf. Max Dombrowka, der beim 4:1-Sieg gegen den SC Pfullendorf am vergangenen Wochenende gesperrt gefehlt hatte, ersetzte Daniel Steimel als rechter Verteidiger. Außerdem musste Mittelfeldspieler Emre Can passen. Der Junioren-Nationalspieler leidet an einer Lungenentzündung. „Er wird uns einige Wochen fehlen“, erklärte Jonker. Für ihn rückte Rico Strieder ins defensive Mittelfeld.

Die Bayern begannen forsch und hatten deutlich mehr Spielanteile. Doch mit der ersten Offensivaktion gingen die Gastgeber in Führung: Nach einem langen Einwurf kam Fürths Mittelfeldmann Robert Zillner, der in der vergangenen Saison noch Leistungsträger bei der SpVgg Unterhaching in der dritten Liga war, an den Ball. Sein Schuss schlug - leicht abgefälscht - unhaltbar im Tor von FCB-Keeper Maximilian Riedmüller ein (10.).

Müller, Sene, Usami - Tor

Jonkers Mannen versuchten, zurück ins Spiel zu finden. Aber weder Saer Sene noch Cüneyt Köz mit einem Freistoß konnten den Torhüter der Spielvereinigung überwinden. Auf der anderen Seite musste Riedmüller nach dem Gegentreffer im ersten Durchgang kaum mehr eingreifen.

Fürth II, das nun seit vier Spielen auf einen Dreier wartet, investierte auch nach dem Wechsel wenig. Die Münchner kämpften, rackerten und wollten den Ausgleich mit aller Macht. Nach etwas mehr als einer Stunde wurden sie belohnt: Bastian Müller setzte Sene auf der rechten Seite ein, der nach innen zog und den mitgelaufenen Usami perfekt bediente - 1:1. „Ein sehr schöner Angriff“, sagte Jonker.

Sein Team wollte mehr und „jagte“, so der holländische Trainer, den fünften Sieg in Folge. Der letzte Pass kam jedoch zu selten an. Die größte Möglichkeit vergaben die Münchner per Kopf (78.). Dann war Schluss - und die Bayern kletterten in der Tabelle durch den Punktgewinn auf den elften Platz.

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