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1:1 in Heimstetten

Drittes Spiel, drittes Remis für FCB II

Viel hat nicht gefehlt, aber am Ende musste sich der FC Bayern II erneut mit einem Unentschieden zufrieden geben. Trotz deutlicher Überlegenheit reichte es für die Mannschaft von Coach Mehmet Scholl am Samstagnachmittag im Derby beim SV Heimstetten nur zu einem 1:1 (1:1). Es war das dritte Remis im dritten Regionalliga-Spiel. Torschütze des einzigen Bayern-Tores vor 1.050 Zuschauern war Neuzugang Bastian Fischer (38.). Für Heimstetten traf Gianluca Simari (33.), der aus der Jugend des FC Bayern stammt.

Coach Scholl schenkte in Heimstetten genau der Elf das Vertrauen, die am vergangenen Mittwoch ein 0:0 bei der SpVgg Bayern Hof erkämpft hatte. So stand erneut A-Jugend-Keeper Lepold Zingerle zwischen den Pfosten. Lukas Raeder hingegen trainierte - wie Mitchell Weiser und Emre Can - mit den Profis an der Säbener Straße. Und Zingerle rechtfertigte seine Nominierung mit einer starken Leistung.

Horn trifft den Pfosten

Die zweite Mannschaft des FCB startete energisch und druckvoll in die Partie. Die Gastgeber aus dem Münchner Vorort Heimstetten, wo auch die kleinen Bayern ihre Heimspiele austragen, konnten sich kaum aus der Umklammerung befreien. Die verdiente Führung wollte dem FCB II aber nicht gelingen: Weder zwei gefährliche Freistöße von Stefan Buck (8. und 14.) noch eine super Einzelaktion von Niklas Horn (10.), der nur den Pfosten traf, landeten im Netz.

Das auf Konter spielende Heimstetten hingegen benötigte weniger Chancen, um den Ball im Tor unterzubringen. Während Marco Bläser in der 13. Minute noch an Zingerle gescheitert war, überwand ihn Ex-Bayer Simari nach etwas mehr als einer halben Stunde (33.): Ein Doppelpass überlistete die FCB-Defensive, Simari hämmerte den Ball aus rund 12 Metern an die Unterkante der Latte - 0:1 aus Bayern-Sicht.

Jennings für Schweinsteiger

Die Antwort des FCB II ließ aber zum Glück nicht lange auf sich warten: Nach einem tollen Pass von Patrick Weihrauch behielt Fischer (38.) alleine vor SVH-Keeper Patrick Lehner die Nerven - der hochverdiente Ausgleich. Somit ging auch das zweite Tor des FCB II in dieser Saison auf das Konto des Neuzugangs von der SpVgg Unterhaching. Um ein Haar hätte der Stürmer kurz vor der Pause (44.) die Bayern in Führung geschossen, doch Keeper Lehner rettete für Heimstetten mit einer Glanztat.

Nach der Pause brachte Scholl mit Dale Jennings für Tobi Schweinsteiger einen frischen Mann. Die Partie verlor allerdings etwas an Tempo. Auch, weil ein Gewitter-Regen das Spielfeld in eine Rutschbahn verwandelte. Als der Regen schwächer wurde, stieg auch das Niveau der Begegnung wieder. Jennings (60.) und der ebenfalls eingewechselte Marius Duhnke (58.) vergaben aus aussichtsreichen Positionen knapp.

Zingerle rettet das Unentschieden

Lange Zeit passierte in der Folge nichts: Der technisch deutlich überlegene FCB II dominierte die Partie und suchte nach einer Lücke in der dichtgestaffelten Defensive der Gastgeber. Maximilian Rothenbücher fand sie schließlich kurz vor dem Ende (87.), doch dem Außenverteidiger der Münchner versprang wenige Meter vor dem Tor der Ball im entscheidenden Moment.

Als alle Zuschauer im Stadion mit einem Unentschieden rechneten, mussten die Bayern-Fans doch noch einmal den Atem anhalten: Nach einem Freistoß stieg Heimstettens Lennart Hasenbeck im Strafraum hoch. Seinen platzierten Kopfball fischte Zingerle mit den Fingerspitzen aus dem Eck. Dann war Schluss.

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