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0:1 gegen 1860 II

Knappe Niederlage im 'kleinen' Derby

Die zweite Mannschaft des FC Bayern ist aus dem Tritt. Im kleinen Derby gegen die Zweitvertretung des TSV 1860 München musste sich das Team von Trainer Mehmet Scholl am Dienstagabend mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. Andreas Geipl erzielte in der 58. Minute den Siegtreffer der Gäste und sorgte für das vierte sieglose Spiel in Folge des FC Bayern II.

2.500 Zuschauer im Sportpark Unterhaching sahen ein kampfbetontes Derby zwischen dem Dritten (FCB II) und Sechsten (1860 II) der Regionalliga Bayern. Die Roten hatten mehr Ballbesitz, konnten sich aber nicht entscheidend vor dem gegnerischen Tor durchsetzten. Die Blauen vertreidigten diszipliniert und waren mit Kontern stets gefährlich. In der Tabelle hat 1860 II nun nach Punkten mit dem FCB II gleichgezogen.

Viele Ausfälle beim FCB II

Scholl musste im kleinen Derby auf zahlreiche Stammkräfte verzichten. So fehlten im Vergleich zum 2:2 in Augsburg vier Tage zuvor Kapitän Stefan Buck (Faszienriss im Oberschenkel), Emre Can (Bänderriss) und Tobias Schweinsteiger (Oberschenkelprobleme). Für dieses Trio begannen Fabian Hürzeler, Benno Schmitz und Dale Jennings. In der Innenverteidigung kehrte Daniel Wein nach seiner Sperre zurück und lief anstelle von Lukas Grill auf.

Bei prickelnder Derby-Stimmung entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, in der zunächst die kleinen Bayern den Ton angaben. Die Scholl-Elf machte das Spiel, agierte aber zu ungenau und überhastet. Immer wieder verhedderte sich der FCB II im dichten Defensiv-Netz, das die abwartenden kleinen Löwen in ihrer Spielhälfte aufzogen. Ungefährlich Fernschüsse von Patrick Weihrauch (2., 24.) und Bastian Fischer (14.) blieben bis zur Pause die einzigen nennenswerten Offensivaktionen des FCB II.

Die Latte und Zingerle retten

Deutlich gefährlicher waren da die Gäste, die zunächst auf Konter lauerten und nach etwa einer halben Stunde die Partie ausgeglichen gestalteten. Markus Ziereis hatte zweimal die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber einmal an der Latte (4.), das andere Mal am prächtig reagierenden FCB-Keeper Leopold Zingerle (21.).

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