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1:2 in Bamberg

Super-Serie des FCB II endet

Schade! Die Super-Serie des FC Bayern II in der Regionalliga Bayern ist beendet. Am Freitagabend verließen die Münchner nach 16 Siegen in Serie (saisonübergreifend) wieder einmal als Verlierer den Platz. Am zehnten Spieltag der aktuellen Saison verlor das Team von Trainer Erik ten Hag trotz drückender Überlegenheit äußerst unglücklich mit 1:2 (1:1) beim FC Eintracht Bamberg. Mit 24 Punkten führt der FCB II die Tabelle aber weiterhin vor Fürth II und Bamberg (jeweils 19) an.

„Das war in der ersten Halbzeit zu wenig. Unser Spielaufbau war nicht in Ordnung, da haben wir den Gegner stark gemacht“, sagte ein unzufriedener ten Hag, „in der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner zurück gedrückt. Es war am Ende schon ein Wunder, dass der Ausgleich nicht gefallen ist.“

Die Gastgeber erwischten vor 3.650 Zuschauern im heimischen Fuchsparkstadion einen Blitzstart: Per Volleyschuss sorgte Stürmer Nicolas Görtler (3.) für den ersten Rückstand der kleinen Bayern in dieser Saison. FCB-Keeper Lukas Raeder, der den Vorzug gegenüber Leopold Zingerle bekam, war chancenlos. Ein kleiner Schock für die Münchner, die in der Folge zwar die Partie dominierten, sich gegen die tief stehenden Bamberger in Halbzeit eins aber kaum Torchancen erarbeiteten.

Benno Schmitz (14. und 18.) trat zweimal aus aussichtsreicher Position zum Freistoß an. Anders als im Derby gegen den TSV 1860 II vor einigen Wochen, als der Außenverteidiger den Ball in den Winkel beförderte, fehlte diesmal der letzte Tick Präzision. Kurz vor der Pause gelang den spielerisch überlegenen Bayern dann doch noch der verdiente Ausgleich: Mitchell Weiser umkurvte auf links seine Gegenspieler und legte quer, Tobi Schweinsteiger (45.) musste nur noch einschieben.

Sturmlauf der Bayern

Auch nach der Pause spielte sich das Geschehen in erster Linie in der Bamberger Hälfte ab, allerdings zunächst weiter meist um den Strafraum herum. Die Gastgeber versuchten, offensiv ein paar Nadelstiche zu setzen. In der 58. Minute gelang dies leider: Lukas Görtler stürmte auf Raeder zu. Bayerns Schlussmann brachte den Bamberger im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Daniel Schäffler sicher.

FCB-Coach ten Hag reagierte: Julian Green und Bastian Fischer brachten neuen Schwung und läuteten die Schlussoffensive ein. Die immer stärker werdenden Bayern drängten auf den Ausgleich, es gab Großchancen im Minutentakt für Dennis Chessa (69.), Vladimir Rankovic (75.), Green (75., 90.), Schweinsteiger (76., 90.) und den eingewechselten Ylli Sallahi (78.). Allein das ersehnte Tor wollte an diesem Abend einfach nicht gelingen. Es blieb beim 1:2.

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