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3:2 nach 0:2

U19 feiert ersten Sieg in der Youth League

Wer hätte das gedacht? Die U19 des FC Bayern hat ein fast schon verloren geglaubtes Spiel noch gedreht und ihre Chance auf den Einzug in die nächste Runde der UEFA Youth League gewahrt. Im 4. Gruppenspiel verwandelte die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel im Heimspiel gegen den AS Rom einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg und belegt mit drei Punkten gemeinsam mit ZSKA Moskau nun den dritten Tabellenplatz hinter Manchester City (12) und Rom (6). Kleiner Wermutstropfen aus Sicht der Bayern: Nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel haben die Römer aufgrund der Auswärtstorregel den direkten Vergleich für sich entschieden.

Vor 615 Zuschauern im Stadion an der Grünwalder Straße sahen die Gäste aus der italienischen Hauptstadt durch einen Doppelpack von Toni Sanabria (25./69. Minute) schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Bayern, die über weite Strecken die bessere Mannschaft waren, aber vor dem Tor lange die nötige Durchschlagskraft vermissen ließen, belohnten sich mit einer furiosen Aufholjagd für ihren Aufwand: Milos Pantovic (72.), Marco Hingerl (74.) und ein Eigentor von Arturo Calabresi (81.) machten den ersten Sieg der Münchner perfekt.

Im Vergleich zur Hinspiel-Niederlage in der Ewigen Stadt (0:1) rotierte Coach Vogel auf drei Positionen. Leon Fischhaber hütete anstelle von David Hundertmark das Tor. Lucas Scholl kehrte nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre für Akin Memetoglou in die Startelf zurück, zudem ersetze Jannik Günzel auf der Innenverteidigerposition Alexander Gschwend.

Die Römer begannen furios. Bereits in der ersten Minute musste Philipp Walter eine scharfe Hereingabe von Riccardo Machizza in höchster Not entschärfen. Danach konnten sich die Bayern bei Keeper Fischhaber bedanken, der gleich zwei Mal glänzend gegen Daniele Verde (8.) und Calabresi (9.) reagierte. Auf der Gegenseite gab Gianluca Gaudino (10.) den ersten Warnschuss ab, das Leder rauschte aber am linken Torwinkel vorbei.

Die Vogel-Elf befreite sich mehr und mehr vom Druck der Römer und setzte immer wieder Akzente nach vorne. Sinan Kurt (15./18.) verfehlte bei seinen Distanzversuchen das Tor knapp. Eine Unachtsamkeit in der Defensive der Bayern bescherte den Italienern den Führungstreffer. Sanabria (25.) verwertete eine Flanke von Francesco Di Mariano eiskalt. Adamo Matteo (32.) hätte den Vorsprung ausbauen können, traf aber nur das Außennetz.

Nach der Pause übernahmen die Gastgeber sogleich die Initaitive, Scholl (46.) hatte kurz nach Wiederbeginn die Gelegenheit zum Ausgleich auf dem Fuß, setzte das Leder aber an den Pfosten. Das Spielgeschehen verlagerte sich zunehmend in die Hälfte der Gäste, die ihrerseits immer wieder schnell und gefährlich über die Außenbahnen konterten. Nach einer Stunde Spielzeit war es wieder der agile Scholl, der AS-Schlussmann Gabriele Marchigiani prüfte - ohne Erfolg.

In einer guten Phase der Bayern, in der sie Ball und Gegner gut laufen ließen, traf Sanabria erneut und erzielte per Kopf das 2:0 für die Gäste (69.). Doch die Münchner gaben sich keineswegs geschlagen und reagierten auf eindrucksvolle Art und Weise. Zunächst verkürzte Pantovic per Abstauber (72.) auf 1:1, ehe Kapitän Hingerl per Kopf (74.) den Ausgleich besorgte. Ein Eigentor von Calabresi (81.) brachte die Vogel-Elf auf die Siegerstraße. Kurt (85.) verpasste kurz danach sogar noch das 4:2, als er am Pfosten scheiterte.

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