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3:0 im Nachholspiel

FCB II lässt Seligenporten keine Chance

Die zweite Mannschaft des FC Bayern lässt im Kampf um den Aufstieg in die Dritte Liga nicht locker. In einem Nachholspiel des 27. Spieltags feierte das Team von Trainer Erik ten Hag am Dienstagnachmittag einen ungefährdeten 3:0 (2:0)-Heimsieg gegen den Tabellenletzten SV Seligenporten und verkürzte damit den Rückstand auf Spitzenreiter Würzburg vier Spieltage vor Saisonende auf fünf Punkte. Die Kickers haben allerdings noch eine Partie in der Hinterhand und somit im Kampf um Platz eins, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigt, alle Trümpfe in der Hand.

„Wir haben heute ein super Spiel gemacht und total dominiert. Bis auf die Chancenverwertung bin ich hochzufrieden“, sagte Ten Hag, der auf die verletzten Philipp Steinhart (Bänderriss im Sprunggelenk), Kodjovi Koussou (Muskelfaserriss) und Stefan Buck (Zehen-OP) verzichten musste und drei Veränderungen in der Startaufstellung gegenüber dem 0:0 bei Greuther Fürth II vornahm. Für Angelos Oikonomou rückte Nikola Jelisic in die Mannschaft, Fischer ersetze Sebastian Bösel und Keeper Leopold Zingerle kehrte zwischen die Pfosten zurück.

Chancen über Chancen

Der FC Bayern II übernahm bei nasskalten Bedingungen im Grünwalder Stadion von Beginn an das Kommando und belohnte sich für eine starke Anfangsphase mit zwei frühen Toren durch Patrick Weihrauch (9.) und Stürmer Gerrit Wegkamp (18.). Jelisic (17.) und Wegkamp (43.) vergaben weitere hochkarätige Möglichkeiten. Die Gäste aus Seligenporten, die in dieser Regionalliga-Saison erst vier Spiele gewinnen konnten, waren überfordert und gerieten schon vor der Pause auf die Verliererstraße.

Auch nach dem Wechsel dominierten die Bayern nach Belieben. Jelisic (52.) und Wegkamp (47., 57.) brachten den Ball aber nicht im Tor unter. Danach verlor das Angriffsspiel der kleinen Bayern etwas an Fahrt, Seligenporten stand nun besser. Görtler hatte knapp eine Viertelstunde vor dem Ende (74.) nach feiner Vorlage des eingewechselten Tobias Schweinsteiger die nächste große Chance, diesmal parierte Dominik Brunnhübner stark.

Kurz vor Schluss (84.) musste der SVS-Torhüter dann aber doch noch einmal hinter sich greifen, als Bastian Fischer aus kurzer Distanz zum 3:0-Endstand einschob. Und so jubelten die 335 Fans über einen Heimsieg ihres Teams, der deutlich höher hätte ausfallen müssen. Die letzte Riesenmöglichkeit vergab Schweinsteiger (88.) per Kopf.

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