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2:0 gegen Garching

FCB II holt fünften Sieg in Serie

Der Lauf hält an! Die zweite Mannschaft des FC Bayern besiegte am 29. Spieltag der Regionalliga Bayern den VfR Garching mit 2:0 (1:0) und feierte somit den fünften Dreier in Folge. Vor 616 Zuschauern im Grünwalder Stadion trafen Patrick Puchegger (36.) und Steeven Ribéry (72.) für die hochüberlegenen Münchner. Trotz des 18. Saisonerfolges liegt die Mannschaft von Trainer Erik ten Hag sechs Spiele vor dem Ende der regulären Saison weiterhin sechs Zähler hinter Spitzenreiter Würzburger Kickers. Die Unterfranken gewannen im Parallelspiel gegen den FV Illertissen mit 2:1.

„Für uns ist jedes Spiel wie ein Finale. Heute haben wir unsere Hausaufgaben gemacht. Ich bin sehr zufrieden, wie die Mannschaft die Vorgaben umgesetzt hat“, freute sich FCB-II-Coach Erik ten Hag, der sein Team im Vergleich zum 2:0-Auswärtssieg in Bamberg auf drei Positionen veränderte. Leopold Zingerle kehrte für Ivan Lucic ins Tor zurück. Für Nikola Jelisic rückte Sebastian Bösel in die Startelf. Zudem ersetzte Puchegger den verletzten Phillipp Steinhart (Kapselriss im Sprunggelenk), der wie Stefan Buck (Zehenverletzung) und Kodjovi Koussou (Muskelfaserriss) nicht im Kader stand.

Puchegger trifft

Bei leichtem Nieselregen waren die Münchner von Beginn an bemüht, das Spiel zu machen. Die abstiegsbedrohten Gäste agierten mit einer kompakten Fünferkette und gaben der Zweitvertretung des Rekordmeisters wenig Raum zum Kombinieren. Ribéry unternahm den ersten offensiven Annäherungsversuch auf das Gehäuse von VfR-Schlussmann Sebastian Seibold, sein Freistoß aus gut 25 Metern verfehlte das Ziel aber deutlich (9.). Etwas Glück hatten die Bayern nach 18 Minuten: FCB II-Keeper Zingerle kam nicht entschlossen genug aus seinem Tor, Edwin Schwarz sprang ein und klärte das Leder kurz vor der Linie.

Die Mannschaft von ten Hag tat sich in der Folgezeit schwer, den Ball in die Schnittstelle der Garchinger Abwehr zu spielen. Es dauerte bis zur 24. Spielminute, ehe Lukas Görtler im Strafraum frei zum Schuss kam, das Spielgerät aber nicht richtig traf. Nach einer halben Stunde erhöhten die Gastgeber nochmal den Druck und schnürten den VfR in deren Hälfte ein. Gerrit Wegkamp vergab zunächst zwei gute Möglichkeiten (34./35.), Puchegger machte es nur eine Minute später besser und erzielte den fälligen Führungstreffer. Mit dem knappen, aber hochverdienten Ergebnis verabschiedeten sich beide Teams in die Kabinen.

Ribéry mit Traumtor

Am Spielverlauf änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Die Münchner legten gleich wieder ein hohes Tempo vor und suchten den Torabschluss. Die erste Chance gehörte dann auch dem FCB II, Seibold verkürzte gegen Görtler allerdings geschickt den Winkel (51.). Der VfR brachte offensiv wenig zu Stande und verlegte sich auf das Kontern. Nach einer scharf getretenen Ecke von Ribéry köpfte Herbert Paul das Leder aus kurzer Distanz knapp über den Querbalken (56.).

Und der Einbahnstraßenfußball ging weiter: Es war eine Stunde absolviert, da hatte der agile Ribéry die Vorentscheidung auf dem Fuß, der Franzose scheiterte aber freistehend vor dem herauseilenden Seibold (60.). Gute zehn Minuten später machte er es besser: Mit einem Traumtor per Seitfallzieher sorgte der Bayern-Angreifer für das entscheidende 2:0 (72.).

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