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2:0 in Bamberg

FCB II mit dem nächsten Streich

Die zweite Mannschaft des FC Bayern hat einen Lauf. Beim FC Eintracht Bamberg setzte sich das Team von Trainer Erik ten Hag am Freitagabend mit 2:0 (0:0) durch und fuhr den vierten Dreier in Folge ein. Vor 3.212 Zuschauern im Fuchsparkstadion trafen Matthias Strohmaier (60. Minute) und Bastian Fischer (87.) für die Münchner, die über eine Stunde in Überzahl agierten. Bambergs Kapitän Marco Hillemeier musste in der 26. Minute mit Gelb-Rot vom Platz. In der Tabelle der Regionalliga Bayern verkürzte der FCB II den Rückstand auf Spitzenreiter Kickers Würzburg zumindest vorübergehend auf fünf Punkte. Die Unterfranken treten am Samstagnachmittag in Ingolstadt an.

„Wir haben heute gegen eine leidenschaftlich agierende Mannschaft gewonnen“, sagte ten Hag nach dem Schlusspfiff, „in Unterzahl war es immer noch eine schwere Partie. Ich bin sehr zufrieden mit den drei Punkten. Insgesamt war es eine erfolgreiche Woche für uns.“ Einziger Wermutstropfen für die Münchner in Bamberg war die Verletzung von Philipp Steinhart, der in der 33. Minute ausgewechselt werden musste.

Vier Tage nach dem Erfolg im Stadtderby veränderte ten Hag sein Team auf drei Positionen. Ivan Lucic stand anstelle von Leopold Zingerle zwischen den Pfosten. Auch Kapitän Rico Strieder (nach abgesessener Rotsperre) und Nikola Jelisic zählten wieder zur Anfangsformation (für Sebastian Bösel und Patrick Weihrauch) Routinier Stefan Buck (Zehenverletzung) und Verteidiger Kodjovi Koussou (Muskelfaserriss) fehlten.

Erlösung per Standard

Bei Kaiserwetter in Oberfranken setzten die Görtler-Brüder die ersten Akzente: Bambergs Nicolas köpfte knapp über das Gehäuse (2.) und prüfte FCB-Schlussmann Ivan Lucic mit zwei Distanzschüssen (11., 15.); auf der anderen Seite scheiterte Münchens Lukas aus fünf Metern an Bambergs Schlussmann Christian Berchthold (5.).

Insgesamt hatten die Münchner mehr vom Spiel, fanden aber gegen die defensiv gut organisierten Gastgeber keine Lücke. So dauerte es bis zur 26. Spielminute, ehe es wieder turbulent wurde – und wie! Nach zwei Fouls innerhalb von 120 Sekunden an Steeven Ribéry sah Eintracht-Kapitän Hillemeier die gelb-rote Karte. Die numerische Überlegenheit konnten die Bayern jedoch bis zur Pause nicht nutzen. Immer wieder blieben sie am Strafraum hängen. Mit einem 0:0 ging es in die Kabinen.

In der Pause wechselte ten Hag aus: Der offensive Bastian Fischer kam für den defensiven Angelos Oikonomou. Die erste Chance nach Wiederanpfiff gehörte aber den Oberfranken. Lucic parierte den Schuss von Lukas Dotzler geistesgegenwärtig per Faustabwehr (46.). Den Münchnern fehlte es weiterhin an der Durchsetzungskraft im letzten Drittel. Eine Standardsituation brachte schließlich die Erlösung: Strohmaier schraubte sich nach einem Freistoß von Fischer am höchsten und ließ Berchthold keine Abwehrchance (60.).

Mit der Führung im Rücken ließen die Münchner Ball und Gegner geschickt laufen. Bamberg kam offensiv gar nicht mehr zur Geltung. Auf der anderen Seite prüfte Jelisic Bertchthold mit einem Schuss (68.). In der Schlussphase sorgte dann Fischer für die Entscheidung. Er umkurvte Bambergs Torhüters und schob ein zum 2:0 (87.).

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