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3:4 im Elfmeterschießen

FCB Vierter beim Telekom Cup 2015

Nach elf harten Trainingstagen sind die Beine nun mal schwer. Und so reichte es für den FC Bayern München beim Telekom Cup 2015 diesmal lediglich zu Platz vier. Nachdem der Titelverteidiger, der mit vielen Talenten und ohne zahlreiche Nationalspieler antrat, am Sonntagnachmittag im Halbfinale gegen den FC Augsburg den Kürzeren gezogen hatte (1:2), ging am frühen Abend auch das Spiel um Platz drei gegen Gastgeber Borussia M’gladbach verloren - denkbar unglücklich mit 3:4 im Elfmeterschießen.

Guardiola wechselte im zweiten Spiel des Tages kräftig durch. Einzig die Viererkette um Philipp Lahm, Rafinha, David Alaba und Amateure-Linksverteidiger Philipp Steinhart durfte erneut von Beginn an ran. Im Tor stand nun Tom Starke, das defensive Mittelfeld bildeten Pierre-Emile Hojbjerg und Neuzugang Joshua Kimmich. Vorne sollten die Youngster Patrick Weihrauch, Gianluca Gaudino, Julian Green und FCB II-Stürmer Karl-Heinz Lappe für Gefahr sorgen.

Hojbjerg und Benko ohne Glück

Der Unterhaltungswert der Partie war überschaubar, beide Teams erspielten sich kaum Chancen. Auffälligster Münchner war der bullige FCB-Stürmer Lappe, der im Sommer aus Ingolstadt an die Isar wechselte. Dreimal (8., 30. und 34.) sorgte der 27-Jährige für Gefahr im Gladbacher Strafraum. Für einen Treffer aber reichte es nicht. Auf der Gegenseite verpasste André Hahn (23.) freistehend das goldene Tor.

Und so fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen. Während bei Gladbach alle Schützen verwandelten, scheiterten beim FCB Hojbjerg und der erst 17 Jahre alte Fabian Benko an Borussia-Torhüter Christopher Heimeroth. Lahm, Alaba und Kimmich hatten zuvor getroffen. „Die jungen Spieler haben es sehr gut gemacht. Ich bin trotz Platz vier zufrieden, auch weil sich keiner verletzt hat“, resümierte Guardiola.

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