Vorgehen und Maßnahmen gegen den nicht autorisierten Ticket-Zweitmarkt

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Anlässlich des anstehenden Spitzenspiels in der UEFA Champions League, FC Bayern München gegen FC Liverpool am 13.03.2019, weisen wir wiederholt auf den nicht autorisierten Tickethandel und die damit zusammenhängenden Folgen hin und wollen die Fans sowie Ticketinhaber umfassend informieren.

Durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der FC Bayern München AG für den Ticketerwerb (ATGB), ist insbesondere der kommerzielle und gewinnorientierte Ticketweiterverkauf untersagt und wird zivilrechtlich mit kostenpflichtigen Abmahnungen verfolgt. Aber auch jedes sonstige öffentliche Angebot oder der Verkauf von Tickets stellt einen Verstoß gegen die ATGB dar und ist somit unzulässig. Um möglichst flächendeckend gegen den nicht autorisierten Ticket-Handel vorgehen zu können, arbeitet die FC Bayern München AG seit der Saison 2016/2017 mit der Kanzlei Lentze Stopper aus München zusammen, welche im Auftrag der FC Bayern München AG unter anderem mittels Abmahnungen, Strafanzeigen sowie der Anstrengung von Gerichtsverfahren juristisch gegen kommerzielle Ticket-Händler und sonstige Ticket-Weiterverkäufer vorgeht. Zudem werden seitens des FC Bayern München umfassende Stadionkontrollen am Spieltag durchgeführt.

Durch umfassende Beobachtung der entsprechenden nicht autorisierten Zweitmarktplattformen und die Einleitung entsprechender rechtlicher Schritte, werden auf diesem Wege zahlreiche Ticketverkäufer erfasst, sanktioniert und vom weiteren Ticketbezug ausgeschlossen.

Die Ansprüche des FC Bayern München werden - soweit erforderlich - auch gerichtlich durchgesetzt. Die auf diese Weise erzielten Beträge kommen vollumfänglich dem FC Bayern Hilfe eV und damit sozialen Zwecken zu gute.

Im Rahmen der Bekämpfung des nicht autorisierten Ticket-Zweitmarktes stellt sich immer wieder heraus, dass die Zweiterwerber der Tickets in aller Regel die echten „Verlierer" sind, da sie regelmäßig ungültige, gefälschte oder doppelt verkaufte und damit ungültige Tickets erhalten. So richtet sich die Profitgier der Ticket-Händler einzig und allein gegen die „echten" Fans. Um diese „echten" Fans zu schützen, unternimmt der FC Bayern München diese Anstrengungen.

Die Händler gefährden durch ihr Vorgehen zudem die schützenswerten Interessen aller Arenabesucher. Der FC Bayern München legt besonderen Wert auf die Sicherheit sämtlicher Besucher der Allianz Arena und bemüht sich trefflich um den Erhalt einer sozialen Preisstruktur und damit um faire Ticketpreise. Daher wird weiterhin davon abgeraten, Tickets auf dem nicht autorisierten Zweitmarkt, also insbesondere auf Portalen wie zum Beispiel eBay, eBay-Kleinanzeigen oder Ticketplattformen wie Seatwave oder Viagogo, zu erwerben. Dort erworbene Tickets sind grundsätzlich ungültig. Käufer dieser Tickets müssen damit rechnen, nicht in die Allianz Arena zu gelangen. Der FC Bayern München bietet seinen Fans daher mit großem Erfolg weiterhin eine „legale" bzw. offizielle Weiterverkaufsmöglichkeit an:

Auf unserer offiziellen und autorisierten Zweitmarktplattform können sämtliche Tickets bis vier Stunden vor dem jeweiligen Spiel weitergegeben/angeboten werden. Beim Kauf durch einen anderen Fan wird bei Jahreskarten der anteilige Jahreskartenpreis bei Tageskarten der entsprechende Tageskartenpreis erstattet.

Der FC Bayern München wird demnach weiter mit aller Härte und allen zur Verfügung stehenden zivil- und strafrechtlichen Mitteln gegen den nicht autorisierten Handel mit Tickets für seine Spiele vorgehen.


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