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CL-Auftakt

FCB will gegen Rostov „die ersten drei Punkte einfahren“

Dienstagabend, 20:45 Uhr, Flutlicht, Hymne - die Königsklasse hält wieder Einzug in der Münchner Allianz Arena. Mit dem Heimspiel gegen den russischen Vizemeister FC Rostov startet der FC Bayern zum insgesamt 20. Mal in die Gruppenphase der Champions League. Und wie schon in den vergangenen 12 Jahren will der deutsche Rekordmeister auch dieses Mal sein Auftaktspiel gewinnen und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Teilnahme legen.

„Die Champions League ist für mich immer ein besonderer Wettbewerb“, meinte Trainer Carlo Ancelotti am Montag. Drei Mal hat er den begehrten Henkelpott mit dem AC Mailand (2003, 2007) und Real Madrid (2014) bereits gewonnen, Anlauf auf den vierten Titel nimmt er heuer mit dem FCB. „Wir haben das Potenzial, die Mannschaft ist gut, ich bin sehr glücklich mit der Mannschaft.“ Der „erste Schritt“ sei es, „die Gruppe zu gewinnen“, so Ancelotti weiter. „Wir müssen in diesem Wettbewerb von Spiel zu Spiel denken.“

„Als FC Bayern ist das Ziel immer, ganz oben zu stehen“, sagte Torhüter Manuel Neuer, „wir wollen die Champions League gewinnen“. Doch zunächst gehe es darum, „einen guten Start zu erwischen. Wir wollen diese ersten drei Punkte zuhause einfahren.“ Neben Rostov bekommt es der FCB in der Gruppe D mit dem PSV Eindhoven und Atlético Madrid, das die Bayern im Halbfinale der vergangenen Saison aus dem Wettbewerb kegelte, zu tun.

Rostov nicht unterschätzen

133 Tage nach dem Halbfinal-Aus heißt der erste Gegner nun aber erstmal Rostov. Die Russen nehmen zum ersten Mal an der Champions League teil und schalteten in den Playoffs zur Gruppenphase etwas überraschend Ajax Amsterdam aus. „Sie haben es sehr gut gemacht in der Qualifikation“, zollte Ancelotti dem kommenden Gegner Respekt. „Sie sind sehr gut organisiert, verteidigen mit fünf Spielern, es ist sehr schwierig, gegen sie Lösungen zu finden.“

Auch Thomas Müller erwartet eine kompakt verteidigende Mannschaft, die „hart rangehen“ wird. „Wir wissen, dass solche Spiele keine Geschenke sind, sondern oftmals harte Arbeit. Wir werden sicher niemanden unterschätzen“, stellte Müller klar. „Dass wir lasch oder ohne Fokus in ein Spiel gehen, habe ich bei uns selten erlebt.“ Das erlaube schon der große Konkurrenzkampf im eigenen Kader nicht. „Bei uns kann sich keiner ausruhen.“

Außer der Trainer verordnet dem einen oder anderen Akteur eine Ruhepause. Zwar werde er gegen Rostov „keine große Rotation vornehmen“, so Ancelotti, aber „einige Spieler“ werde er möglicherweise doch wechseln. Aussichtsreichste Kandidaten auf einen Einsatz von Beginn an sind Joshua Kimmich, Arturo Vidal oder Douglas Costa. Kingsley Coman hingegen wird definitiv noch nicht im Kader stehen. „Wir bereiten ihn lieber auf das Spiel am Samstag vor“, meinte Ancelotti.

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