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Vorfreude auf Champions League

Die wesentlichen Aspekte gegen Arsenal

Das Flutlicht geht an, die Hymne ertönt und die Allianz Arena wird beben. Am Mittwochabend (ab 20:45 Uhr im Liveticker und im Free-Webradio) bestreitet der FC Bayern im Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Arsenal seine erste Champions-League-Partie 2017. Ebenso wie die Fans kann es Manuel Neuer kaum erwarten.

„Wir freuen uns auf die Champions League, auf die internationale Plattform, auf einen tollen Gegner und hoffentlich auf zwei gute Spiele von uns“, so Münchens Nummer eins am Vorabend. Mats Hummels konnte seinem Torwart nur zustimmen: „Ich mag die englischen Wochen sehr gerne. Ich liebe den Rhythmus, wenn man alle drei bis vier Tage spielt. Ich freue mich auf die Champions League.“

Gegen die Engländer geht es in zwei Spielen (Rückspiel am 7. März in London) um den Einzug ins Viertelfinale. Und Kapitän Philipp Lahm räumte im Vorfeld der ersten Partie mit einem Mythos auf: „Es muss kein Nachteil sein, wenn man zuerst auswärts spielt. Deswegen muss man zuhause ein gutes Ergebnis erzielen. Aber auswärts hat man dann immer noch alle Möglichkeiten zu gewinnen, egal wie das erste Spiel ausgeht.“

„Wissen, was auf uns zukommt“

Dementsprechend war für Hummels und Neuer die oberste Maxime, das eigene Tor sauber zu halten. „Zu Null zu spielen ist ein wesentlicher Faktor in den K.o-Spielen, vor allem in den Heimspielen“, bekräftigte der Innenverteidiger. Gegen Arsenal ist das jedoch leichter gesagt als getan. „Sie haben schon sehr gute Spiele gezeigt und kennen sich sehr lange. Es werden zwei sehr harte Spiele werden“, lobte Neuer die Gunners, fügte jedoch an: „Wir wissen, was auf uns zukommt und wir sind sehr gut vorbereitet.“

Um Überraschungen zu vermeiden, hat Carlo Ancelotti sein Team gut auf den Vierten der Premier League eingestellt. „Arsenal hat schnelle Spieler und kann sehr gut kontern. Sie sind jung, haben viel Qualität und sind vorne sehr gefährlich.“, so der Italiener, der „gut verteidigen“ möchte und „eine gute Balance“ sehen will.

Alonso einsatzbereit

Dabei kann der 57-Jährge auf Xabi Alonso zählen. Der Spanier musste das Training am Montag vorzeitig beenden, konnte am Dienstag aber sehr gut trainieren. Damit fehlen lediglich Jérôme Boateng und Franck Ribéry, die sich im Aufbautraining befinden.

Auf die Fans wartet also ein spannendes Duell zweier europäischer Topteams. „Es werden zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die Fußball spielen wollen“, prognostizierte Hummels, und Neuer sah darin sogar einen Vorteil für alle Anhänger. „Sie wollen den Ball haben und das könnte Räume für uns geben. Dann wird es vielleicht auch ein Spiel, das für die Fans schöner anzusehen ist.“

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