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FCB vor Schalke selbstbewusst

„Wir wollen nach Berlin fahren!“

Carlo Ancelotti war einen Tag vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den FC Schalke 04 (Mittwochabend, 20:45 Uhr, live im Ticker und im Webradio) gut gelaunt. Wenig verwunderlich, nach den Auftritten seines Teams in den vergangene Wochen. „Ich bin aktuell sehr zufrieden“, meinte der 57-Jährige. „Wir spielen zurzeit mit einer sehr guten Einstellung. Ohne diese Einstellung könnten wir unsere Qualität nicht zeigen.“

Darauf ausruhen möchte sich der Cheftrainer jedoch nicht und schob sofort nach: „Aber wir können es noch besser.“ Das 8:0 vom Samstag gegen den HSV habe dem Team zwar „Selbstvertrauen gegeben, aber morgen ist ein ganz anderes Spiel. Es ist ein Viertelfinale und wir wollen das Halbfinale erreichen.“ Und Ancelotti ging sogar noch einen Schritt weiter: „Wir wollen nach Berlin fahren!“

Alaba fraglich

Dementsprechend bereitet er den kommenden Gegner detailliert vor. Gut, dass die letzten Eindrücke der Knappen noch nicht weit zurückliegen, denn erst am 4. Februar traf man in der Liga auf Königsblau. „Ich habe viel Respekt vor Schalke. Sie haben hier vor wenigen Wochen sehr gut gespielt. Da hatten wir Probleme.“ Am Mittwoch müsse seine Mannschaft „anders spielen“.

Vielleicht so, wie am letzten Wochenende. „Gegen Hamburg haben wir mit sehr viel Bewegung angegriffen. Die Bewegung ohne Ball ist am wichtigsten, wenn der Gegner mit vielen Mann verteidigt“, erklärte Ancelotti, der nicht großartig rotieren möchte. Dabid Alaba muss er aber vielleicht ersetzen, er habe kleine Probleme“. Über seinen Einsatz werde erst kurz vor der Partie entschieden. Definitiv fehlen werden Renato Sanches wegen einer Erkältung sowie Jérôme Boateng, der sich weiterhin im Aufbautraining befindet.

Defensive Schalker erwartet

Auch bei den Schalkern erwartet Ancelotti wenig Änderungen. „Ich denke, sie werden ähnlich wie im letzten Spiel spielen, mit dem gleichen System. Sie werden mit fünf Mann dicht verteidigen und kontern.“ Beispielsweise mit dem schnellen Guido Burgstaller, der aktuell gut in Form ist und sich in der Allianz Arena nicht verstecken will.

„Wir wollen unsere Chance in München nutzen. Angst brauchen wir da nicht zu haben. Und ohne Selbstvertrauen dahin zu fahren, wäre auch Blödsinn. Wir haben sieben Spiele in Folge nicht verloren. Da wird das schon wieder klappen“, zeigte sich Burgstaller angriffslustig. Trainer Markus Weinzierl muss jedoch neben den langzeitverletzten Abdul Rahman Baba, Coke, Breel Embolo und Franco Di Santo nun auch auf Naldo verzichten. Daher ist ein Einsatz des Ex-Münchners Holger Badstuber sehr wahrscheinlich. Hinter dem Einsatz von Sead Kolasinac steht noch ein Fragezeichen.

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