Thomas Linke: Spielerprofil - FC Bayern München Legends

Industrieller Hintergrund
Thomas Linke

Legende

Industrieller Hintergrund

Legende

Thomas Linke

Persönliches

Geburtsdatum
Nationalität
deutsch
Größter sportlicher Moment
Champions League Sieg 2001
Sitznachbarn in der FCB-Kabine
Brazzo und Thorsten Fink
Mein Ritual
Mit dem linken Fuß zuerst auf den Platz gehen
Unbequemster Gegenspieler
Fillipo Inzaghi
Hobbys
Volleyball, Paddle-Tennis, Skifahren

Von Sömmerda über Schalke nach München

Thomas Linke wurde am 26. Dezember 1969 im thüringischen Sömmerda geboren und begann seine fußballerische Laufbahn bei der BSG Robotron Sömmerda. 1983 wechselte er in die Jugend des FC Rot-Weiß Erfurt, wo er 1989 den Durchbruch in die erste Mannschaft schaffte und noch in der letzten Saison der DDR-Oberliga Erfahrung sammelte. Nach der Wiedervereinigung etablierte sich der robuste Innenverteidiger in der 2. Bundesliga und wechselte 1992 zum FC Schalke 04, wo er 1997 mit den Euro-Fightern den sensationellen UEFA-Pokalsieg feierte. Seine herausragenden Leistungen weckten das Interesse des FC Bayern: 1998 holte der Rekordmeister den 28-Jährigen nach München – in der Kritik vieler Experten, die ihm keinen Stammplatz zutrauten.

Der Elfmeter von Mailand

Sieben Spielzeiten lang verteidigte Thomas Linke für den FC Bayern – und widerlegte alle Zweifler mit solider, unspektakulärer Zuverlässigkeit. Mit den Bayern gewann er fünf Deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokale und vier Ligapokale. Sein größter Moment kam am 23. Mai 2001 im Mailänder San Siro: Im Elfmeterschießen des Champions-League-Finales gegen den FC Valencia trat Linke zum letzten, entscheidenden Strafstoß an – und verwandelte. „Es gibt Tage, da wird das Tor immer kleiner, an dem Tag war es riesengroß“, erinnert er sich heute. Es folgte der Weltpokalsieg in Tokio. Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt Linke 43 Länderspiele und wurde 2002 in Japan und Südkorea Vize-Weltmeister.

Der stille Titelsammler

2005 wechselte Thomas Linke zu Red Bull Salzburg, wurde dort Kapitän und 2007 österreichischer Meister. 2007 kehrte er noch einmal zum FC Bayern zurück – in die zweite Mannschaft, der er als Führungsspieler den Weg in die neu geschaffene 3. Liga ebnete. 2008 beendete er mit fast 38 Jahren seine aktive Karriere. Danach schlug Linke den Weg ins Management ein, war unter anderem Sportdirektor bei RB Leipzig und beim FC Ingolstadt 04, den er 2015 in die Bundesliga führte. Für den FC Bayern bleibt Thomas Linke einer der großen Abwehrchefs der Champions-League-Ära und heute ein fester Bestandteil der FC Bayern Legends – ein Spieler, wie er einmal selbst sagte: „Beim FC Bayern fühle ich mich zu Hause.“

Champions-League-Sieger: 2001

Weltpokal-Sieger: 2001

Deutscher Meister 1999, 2000, 2001, 2003, 2005

DFB-Pokalsieger 2000, 2003, 2005

UEFA-Pokalsieger: 1997

Geburtsdatum
Nationalität
deutsch
Größter sportlicher Moment
Champions League Sieg 2001
Sitznachbarn in der FCB-Kabine
Brazzo und Thorsten Fink
Mein Ritual
Mit dem linken Fuß zuerst auf den Platz gehen
Unbequemster Gegenspieler
Fillipo Inzaghi
Hobbys
Volleyball, Paddle-Tennis, Skifahren

Von Sömmerda über Schalke nach München

Thomas Linke wurde am 26. Dezember 1969 im thüringischen Sömmerda geboren und begann seine fußballerische Laufbahn bei der BSG Robotron Sömmerda. 1983 wechselte er in die Jugend des FC Rot-Weiß Erfurt, wo er 1989 den Durchbruch in die erste Mannschaft schaffte und noch in der letzten Saison der DDR-Oberliga Erfahrung sammelte. Nach der Wiedervereinigung etablierte sich der robuste Innenverteidiger in der 2. Bundesliga und wechselte 1992 zum FC Schalke 04, wo er 1997 mit den Euro-Fightern den sensationellen UEFA-Pokalsieg feierte. Seine herausragenden Leistungen weckten das Interesse des FC Bayern: 1998 holte der Rekordmeister den 28-Jährigen nach München – in der Kritik vieler Experten, die ihm keinen Stammplatz zutrauten.

Der Elfmeter von Mailand

Sieben Spielzeiten lang verteidigte Thomas Linke für den FC Bayern – und widerlegte alle Zweifler mit solider, unspektakulärer Zuverlässigkeit. Mit den Bayern gewann er fünf Deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokale und vier Ligapokale. Sein größter Moment kam am 23. Mai 2001 im Mailänder San Siro: Im Elfmeterschießen des Champions-League-Finales gegen den FC Valencia trat Linke zum letzten, entscheidenden Strafstoß an – und verwandelte. „Es gibt Tage, da wird das Tor immer kleiner, an dem Tag war es riesengroß“, erinnert er sich heute. Es folgte der Weltpokalsieg in Tokio. Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt Linke 43 Länderspiele und wurde 2002 in Japan und Südkorea Vize-Weltmeister.

Der stille Titelsammler

2005 wechselte Thomas Linke zu Red Bull Salzburg, wurde dort Kapitän und 2007 österreichischer Meister. 2007 kehrte er noch einmal zum FC Bayern zurück – in die zweite Mannschaft, der er als Führungsspieler den Weg in die neu geschaffene 3. Liga ebnete. 2008 beendete er mit fast 38 Jahren seine aktive Karriere. Danach schlug Linke den Weg ins Management ein, war unter anderem Sportdirektor bei RB Leipzig und beim FC Ingolstadt 04, den er 2015 in die Bundesliga führte. Für den FC Bayern bleibt Thomas Linke einer der großen Abwehrchefs der Champions-League-Ära und heute ein fester Bestandteil der FC Bayern Legends – ein Spieler, wie er einmal selbst sagte: „Beim FC Bayern fühle ich mich zu Hause.“

Champions-League-Sieger: 2001

Weltpokal-Sieger: 2001

Deutscher Meister 1999, 2000, 2001, 2003, 2005

DFB-Pokalsieger 2000, 2003, 2005

UEFA-Pokalsieger: 1997