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Durchlesen – vorbeikommen!

10 Gründe für einen Besuch im FC Bayern Museum

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Der Herbst ist die richtige Zeit für einen Ausflug ins Museum - und wir haben hier den ultimativen Tipp für einen perfekten Tag im Zeichen des deutschen Rekordmeisters. Ein Besuch im FC Bayern Museum bleibt garantiert jedem in bester Erinnerung. Ob Mama, Papa, Oma, Opa oder die Kleinsten: Es gibt unzählige Gründe, die einen Abstecher ins Vereinsmuseum zu einem echten Muss machen. Zehn davon finden Sie hier.

1. Mit Leidenschaft gewonnen: Via Triumphalis

Es funkelt in Gold und Silber, wenn man das FC Bayern Museum betritt. Und tatsächlich hat der FC Bayern schon so viele Titel gewonnen, dass sich die „Via Triumphalis“ durch den gesamten ersten Teil der Ausstellung zieht. Eine Viktoria, 29 Meisterschalen und 20 DFB-Pokale schmücken sie seit dem 13. Double-Gewinn der Vereinsgeschichte im Jahr 2020. Übrigens: Auch wer die Trophäen der laufenden Saison sehen will, ist im FC Bayern Museum genau richtig. Niemand Geringerer als Cheftrainer Hansi Flick hat sie Anfang Juli als prominenter Pokalbote vorbeigebracht.

2. Aus den Anfängen lernen: Die Kneip-Zeitung

Über die Anfänge unseres Vereinslebens ist wenig bekannt: Klubnachrichten, Trikots, Akten oder gar persönliche Dokumente, Bilder oder Unterlagen – aus den Gründungsjahren gibt es wenig Exponate. Erhalten haben sich aber zum Beispiel zwei „Kneip-Zeitungen“ aus den Jahren 1902 und 1903. Und was viele nicht wissen – zu Beginn waren die Farben des Vereins noch Weiß-Blau – dargestellt auf dem Cover von 1902. Sie sind bestens erhalten. Und gemeinsam mit einer FC Bayern-Postkarte aus dem Jahr 1900 sind sie die ältesten Exponate, die im Museum des FC Bayern zu sehen sind.

3. Als Team gewonnen: Das Triple

120 Jahre Vereinsgeschichte – ein Triple: Was für eine Leistung es ist, am Ende der Saison die Meisterschale, den DFB-Pokal und den Henkelpott für den Gewinn der Champions League in den Händen zu halten, wird an diesen beiden Zahlen deutlich. 2013 ist es dem FC Bayern unter Trainer Jupp Heynckes gelungen. Im Vereinsmuseum erinnert die „Triple-Ecke“ an diesen historischen und bisher einmaligen Coup. Die Trophäen glänzen, der in Bier getränkte Anzug von Heynckes sowie ein Stück des Tornetzes von Wembley erzählen ihre eigenen Anekdoten.

4. Zur Heimat geworden: Die Allianz Arena

Im Herzen der Allianz Arena stehen – und die Allianz Arena von außen betrachten? Das geht! Denn im FC Bayern Museum kann man sich Architektur, Struktur und Innenleben des imposanten Heimspielstadions des FC Bayern ganz genau ansehen. Das Modell der 2005 bezogenen Arena ist eines von vieren: Ebenso nachgebildet sind das Stadion an der Leopoldstraße, das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße sowie das Olympiastadion. Kombinieren Sie Ihren Besuch am besten gleich mit einem Blick in die echte Allianz Arena!

5. Oben angekommen: Das Aufstiegs-Trikot von Franz Beckenbauer

Einen Abstieg des FC Bayern München aus der Bundesliga gab es noch nie – dafür aber einen Aufstieg, der bis heute unvergessen ist: Im Jahr 1965 wurde der heutige Rekordmeister als damaliger Meister der Regionalliga Süd mit einem 8:0-Sieg bei Tennis Borussia Berlin zum Bundesligisten. Mit dabei: Der junge Franz Beckenbauer, der bis 1977 blieb und den Weg des FC Bayern zu einem internationalen Topklub entscheidend prägte. Sein original getragenes Aufstiegstrikot ist im Museum zu sehen.

6. Zum Vorbild geworden: Die Hall of Fame

Brillante Fußballer und starke Persönlichkeiten hat jede Epoche des FC Bayern hervorgebracht – 18 von ihnen sind in besonderer Erinnerung geblieben. Es sind Welt- und Europameister, Europapokalsieger und Deutsche Meister sowie Welt- Europas oder Deutschlands Fußballer des Jahres. In diesem besonderen Bereich der Ausstellung werden die herausragenden Spieler und Persönlichkeiten mit Exponaten, Bildern und Filmen gewürdigt. Unvergessen sind auch die Aufnahmen der Legenden aus der jüngeren Vergangenheit: Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger. Ein Wort reicht als Beschreibung für die Hall of Fame: Legendär! 

7. Zum Zurücklehnen: Der Kinofilm

Wer zwölf Minuten voller Gänsehaut erleben will, ist im Kino des FC Bayern Museums genau richtig. Denn dort werden die wichtigsten und emotionalsten Momente der Vereinsgeschichte noch einmal erlebbar. Protagonisten von damals und heute berichten aus ihrer aktiven Zeit, Spielszenen laden zum Schwelgen in Erinnerung ein. Zurücklehnen, genießen – und das „Mia san mia“ spüren.

8. Mit dem Fuß getreten: Die Klinsmann-Tonne

Welcher Bayern-Fan erinnert sich nicht? 10. Mai 1997, Stürmer Jürgen Klinsmann wird im Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg (0:0) – für seinen Geschmack zu früh – ausgewechselt. Seinen Frust lebt er an der Werbetonne aus. Ein Tritt, ein Loch, eine Szene, die heute noch unvergessen ist. Im Ausstellungsbereich rund um die neunziger Jahre ist die demolierte „Sanyo“-Werbetonne zu sehen.

9. Dem Maskottchen auf der Spur: Das Berni-Haus

Berni ist bekannt wie ein bunter Hund – aber wer kennt auch das Zuhause des Bayern-Maskottchens? Die kleinen Gäste des FC Bayern Museums können im zweistöckigen Berni-Haus spielerisch alles über das Leben des Bären herausfinden. In der Schatzhöhle warten einige Überraschungen, im Wohnraum zahlreiche Spielstationen. Und der Ausgang aus dem Berni-Haus ist standesgemäß: Eine Rutsche. Übrigens kommen Kinder an diversen Ecken des Vereinsmuseums auf ihre Kosten!

10. In die Augen blicken: Die aktuelle Mannschaft

Wohl keine Ecke des Vereinsmuseums eignet sich besser für ein Erinnerungsfoto als der Bereich der aktuellen Mannschaft. Stolze Brust, entschlossener Blick: In Reih und Glied stehen Profis samt Trainerstab Spalier und begleiten den Besucher aus der Ausstellung. Jedes Jahr ist ein spezielles Shooting nötig, um die aus Aluminium gefertigten Figuren in Lebensgröße perfekt aussehen zu lassen. Also an die Kameras, fertig, klick!